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Ostholstein Vorbereitung für Bergung der „Condor“ läuft
Lokales Ostholstein Vorbereitung für Bergung der „Condor“ läuft
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23:19 03.03.2016
Der Kutter „Condor“ — ein Archivbild aus Burgstaaken. * Quelle: Kreiser
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Fehmarn/Rostock

Das hat der Baltic Taucherei- und Bergungsbetrieb in Rostock gestern auf LN-Anfrage bestätigt. Das Unternehmen war von der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) in Hamburg — nach vorheriger Ausschreibung — mit der Bergung beauftragt worden. Zunächst war in Betracht gezogen worden, den Kutter bereits am Wochenende zu bergen. „Das liegt im Ermessen der Bergungsfirma“, sagte gestern BSU-Direktor Volker Schellhammer den LN.

Wann genau das sechsköpfige Team von Rostock aus in Richtung Fehmarn startet, ist noch unklar. Geschäftsführer Jens Pap: „Wir müssen gucken, wie sich das Wetter entwickelt. Zwei, drei Tage zu viel Wind, das ist grenzwertig für uns.“ Schlecht wäre es, eine auf drei Tage angelegte Aktion mittendrin wieder abbrechen zu müssen.

Am ersten Einsatztag wird es wohl noch ziemlich unspektakulär zugehen. Denn zuerst müssen Tauch- und Bergungstechniker unter Wasser klären, ob zum Beispiel noch „gefährliche Dinge“ wie Fischernetze herausgeschnitten werden müssen, „damit sich die Taucher beim Bergungseinsatz nicht daran verhaken“.

Wenn alles klappt, soll die „Condor“, die in 22 Meter Wassertiefe rund drei Seemeilen vor Staberhuk liegt, dann hochgehievt werden bis das Hauptdeck sichtbar ist. Anschließend muss das Wasser rausgelassen werden, ehe das Wrack an Deck geholt und für die Rückfahrt vorbereitet wird. Auf jeden Fall soll das Wrack in den bundeseigenen Tonnenhafen nach Rostock-Warnemünde gebracht werden.

Laut Jens Pap ist nicht geplant, den Hafen Burgstaaken anzulaufen. „Das ist nur ein Nothafen für den Einsatz“, so Pap. In Burgstaaken sei eine weitere Untersuchung auch aus Platzgründen nicht möglich.

Das BSU ist mit zwei Mitarbeitern an der Aktion beteiligt. gjs

LN

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