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Ostholstein Wakeboarder wollen hoch hinaus
Lokales Ostholstein Wakeboarder wollen hoch hinaus
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00:31 03.08.2017
Der 18-jährige Lars Machedanz aus Scharbeutz will bei den Schiedsrichtern am Sonnabend mit kühnen Luftsprüngen punkten. Quelle: Fotos: Felix König, Beke Zill
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Süsel

Fast jeden Tag sind sie seit Beginn der Saison auf dem Wasser. Die Wakeboarder Lars Machedanz und Sven Steinfadt trainieren in ihrem heimischen Wasserski- und Wakeboard-Park in Süsel für eines ihrer Ziele in diesem Sommer: Bei den offenen Schleswig-Holstein- Meisterschaften am Sonnabend vor heimischem Publikum ganz vorn mitzumischen.Dabei sind nicht nur Starter aus dem Land dabei. Auch aus den anderen Bundesländern strömen die Wassersportler nach Süsel, um ihr Können auf den Rampen und in der Luft zu präsentieren. „Wir wollen den Wettkampf für den Nachwuchs ausrichten“, erklärt Chef Christian Rumpel.

Schleswig-Holstein-Meisterschaften in Süsel: Lokalmatadore zählen am Sonnabend zu den Favoriten.

Landesmeister können jedoch nur Teilnehmer aus Schleswig-Holstein werden. Als Vize-Titelträger in der Altersklasse Open Men hat der 18-jährige Lars Machedanz, der seit sieben Jahren auf dem Board steht, wieder Großes vor. „Das Podest wäre cool“, sagt der Scharbeutzer. Sein Vereinskollege Sven Steinfadt, Schleswig-Holstein-Meister in der Veteranen- Klasse, schielt erneut auf den ersten Platz in der Meisterschaftswertung. „Ich will den Titel verteidigen“, kündigt der Süseler Groß- und Außenhandelskaufmann selbstbewusst an.

Das könnte mit Blick auf die Teilnehmer jedoch schwierig werden. Steinfadts größter Gegner ist wohl der Deutsche Meister Andreas Böttcher. Auf Lars Machedanz warten starke Konkurrenten aus den eigenen Reihen. Die Zwillinge Sean und Luke Boomers (21) sind seine besten Freunde und gleichzeitig seine größten Rivalen. „Mein Ziel ist, sie zu schlagen, obwohl es schwer wird“, sagt er.

Am Sonnabend um 12 Uhr wird es ernst. Nach einem öffentlichen Training von 10 bis 12 Uhr starten die Wettkämpfe. Währenddessen geht der öffentliche Betrieb auf Bahn zwei von 13 bis 19 Uhr weiter, erläutert Rumpel. Auf Bahn eins müssen die Wakeboarder in einem Vorlauf und im Finale den sogenannten Funpark mit Kickern, Tables und Rampen bewältigen und dabei kühne Sprünge zeigen. Schiedsrichter am Rand der Anlage bewerten die Tricks mit Punkten.

Während die Sportler um Titel kämpfen, können die Besucher das Geschehen bei Gegrilltem und Musik entspannt verfolgen. Außerdem werden Verkaufsstände aufgebaut. Die Standgebühren spendet der Veranstalter an die Organisation „Kids Kenia“. Auch der Erlös aus der Tombola geht an den Lübecker Verein, der sich für Kinder in dem afrikanischen Land einsetzt. Wenn der Wettkampf vorbei ist, fängt der Spaß für die Teilnehmer erst richtig an. Beim High- Jump-Contest von 22 Uhr an geht es mit dem Board über einen beleuchteten, höhenverstellbaren Wasserstrahl. Danach treffen sich Sportler und Gäste zur After- Show-Party im Lokhaus in Neustadt. „Gäste und Teilnehmer haben freien Eintritt“, sagt Steinfadt.

Kurz vor dem Wettkampf steigt bei den Süselern die Vorfreude. Beide seien aufgeregt. „Aber nicht mehr so doll wie früher“, sagt Machedanz. Sie hoffen auf gute Bedingungen, also wenig Wind und kein Regen. „Grieseliges Wasser ist perfekt“, sagt Steinfadt. Eine glatte Wasseroberfläche würde spiegeln. Aber egal, wie das Wetter wird: „Die Jungs sind kernig“, sagt Christian Rumpel.

Landestitelkämpfe auf dem Wasser in Süsel

Am Sonnabend von 12 Uhr an finden im Wasserski- und Wakeboardpark in Süsel die Schleswig-Holstein- Meisterschaften statt.

Um 10 Uhr beginnt das Training, zwei Stunden später die Wettkämpfe mit Qualifikations- und Finalläufen. Um 22 Uhr wird der High-Jump- Contest ausgetragen. Danach findet eine After-Show-Party im Lokhaus in Neustadt statt.

Die Starter treten in verschiedenen Altersklassen in den Kategorien Wakeboarden und Wakeskaten gegeneinander an.

Beim Wakeboarden sind die Wassersportler mithilfe einer festen Bindung mit ihrem Sportgerät verbunden.

Die Wakeskater stehen frei und ohne Bindung auf ihrem Board. Ihr Sportgerät sieht aus wie ein Skateboard ohne Rollen.

 Beke Zill

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