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Ostholstein Waldeslust auf der Gartenschau
Lokales Ostholstein Waldeslust auf der Gartenschau
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23:08 19.09.2016
„Orleander“ und „Sennerin“ sind normalerweise als Rückepferde im Einsatz. Auf der LGS präsentierten sie sich nur so. Quelle: Fotos: Astrid Jabs

Kunst mit der Kettensäge, Rückepferde in voller Schönheit, Waidmanns Heil und Försters Tun – all das war am Sonntag auf dem Aktionsgelände der Landesgartenschau zu erleben. Walderlebnistag lautete das Motto, und in herbstlicher Kulisse bot sich den Besuchern ein lebendiges Programm.

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„Orleander“ und „Sennerin“ sind normalerweise als Rückepferde im Einsatz. Auf der LGS präsentierten sie sich nur so.

„Orleander“ und „Sennerin“, die beiden Schleswiger Kaltblüter vom Gut Kamp (Kreis Segeberg), durften ihr Können wegen zu befürchtender Schäden auf der Grasnarbe zwar nicht zeigen, die Blicke zogen sie dennoch auf sich. Gespannführer Gert Gutzfeld brachte sie auf Wunsch gern in fototaugliche Positur.

In Aktion präsentierten sich bestens ausgebildete Jagdhunde verschiedener Rassen, denen ein interessiertes Publikum Applaus zollte. Musikalisch begleitet wurden die Vorführungen vom Bläserkorps Freischütz aus Eutin. Dass das Interesse am Wald mit seinen Pflanzen und Tieren groß ist, erfuhren auch die Aktivisten am Stand der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW): „Viele Menschen bleiben stehen und suchen das Gespräch“, berichtete die Landesgeschäftsführerin Carola Sagawe-Becker. Selbstredend gab es für alle Altersgruppen passendes Infomaterial. Ein echter Kraftakt wartete mit der Handhabung der Trummsäge: Am klassischen Holzarbeiterwerkzeug galt es, Technik und Geduld zu beweisen, um von einem großen Stamm eine schöne Scheibe abzusägen.

Die Jagdhunde beim Waldtag bildeten übrigens eine absolute Ausnahme. Hunde sind auf der Landesgartenschau normalerweise nicht zugelassen. Hätten Bettina und Stefan Limberg beim Kauf ihrer LGS-Dauerkarten auf das Kleingedruckte geachtet, sie hätten sich gegen die Tickets entschieden. Denn die Pansdorfer sind Hundehalter, und auch für ihre drei Vierbeiner ist das LGS-Areal sonst verbotenes Terrain. Normalerweise, aber im Rahmen des Walderlebnistages gab es eine Sondererlaubnis für die an den Präsentationen beteiligten Hunde. Und so schnüffelten sich Weimaraner „Gando“ sowie das Dackelpärchen „Gipsy“ und „Nero“ durch das blühende Band vor dem Schloss, das auch Frauchen und Herrchen zum ersten Mal sahen. Die Limbergs haben durchaus Verständnis für die hundefreie Regelung:

„Aber wenn man einen Tag im Monat für Hundehalter samt Tieren geöffnet hätte, hätte man sicher noch einige Besucher mehr erreichen können. Wir sind heute sehr oft darauf angesprochen worden.“

 Astrid Jabs

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