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Ostholstein Wallfest feiert runden Geburtstag
Lokales Ostholstein Wallfest feiert runden Geburtstag
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20:12 16.08.2017
Die Marinekameradschaft gehört zum Wallfest dazu: Jedes Jahr eröffnet sie die Veranstaltung mit dem Anglasen (Sonnabend, 11 Uhr). Quelle: Fotos: Binder
Oldenburg

„Dieses Jahr wird das Wallfest besonders toll – das haben wir so beschlossen“, kündigt Torsten Ewers, Vorsitzender der Stiftung Oldenburger Wall, schmunzelnd an. Schließlich feiert das Fest auf dem Gelände des Wallmuseums am kommenden Wochenende seinen 30. Geburtstag.

Musik und Kunsthandwerk bei der 30. Auflage am Wochenende im Oldenburger Wallmuseum.

„Seit März sind wir mit der Planung beschäftigt“, erzählt Heidemarie Gabriel, die zusammen mit Uwe Thießen und Arwet Jansch erneut die Organisation übernommen hat. Die Ehrenamtler haben ein vielfältiges Programm mit Musik, Kunsthandwerk und Kulinarischem auf die Beine gestellt.

So besonders die 30. Auflage des Wallfestes werden soll, so sehr setzt das Veranstaltungsteam dabei dennoch auf Bewährtes: Viele Programmpunkte seien mittlerweile schlicht nicht mehr wegzudenken, erklärt Arwet Jansch, „ohne sie wäre das Wallfest kein Wallfest“. So gehöre etwa der Waffelstand genauso dazu wie das Anglasen durch die Marinekameradschaft Oldenburg zur Eröffnung. Auch viele Kunsthandwerker-Stände aus den Vorjahren werden wieder aufgebaut und auf der Musikbühne sind ebenfalls bekannte Gesichter zu Gast: „Silver Shadows“ und „Scamps“ haben beide schon früher auf dem Wallfest gespielt. Mit großem Erfolg, wie sich Heidemarie Gabriel erinnert: „Das Publikum war begeistert und den Bands hat es auch so gut gefallen, dass sie gerne wiederkommen – warum sollten wir also an einem funktionierenden Konzept rütteln?“

Einige Neuheiten sind aber auch dabei: Zum Beispiel wird die Kampfkunst der alten Slawen demonstriert und das neu eröffnete Museumscafé ist diesmal natürlich ebenfalls mit verschiedenen Angeboten vertreten. „Insgesamt ist es wieder eine sehr schöne Mischung“, ist Arwet Jansch überzeugt, „die gut zu der Veranstaltung passt.“ Denn das Wallfest solle auch im Jubiläumsjahr seinem Charakter treu bleiben: „Es wird gemütlich und familiär.“

Ermöglicht werde die zweitägige Veranstaltung nur durch die breite Unterstützung in der Stadt, betont Torsten Ewers dankbar. Nicht nur sei die Stiftung auf Sponsoren angewiesen, vor allem freue er sich auch über das Engagement vieler freiwilliger Helfer. So übernehme die Jugendfeuerwehr die Parkplatzbewachung, das DRK sei für die Erste-Hilfe-Betreuung vor Ort, und Bürgermeister Martin Voigt (parteilos) habe sich wieder für eine Schicht am Bierstand angekündigt. „Diese Resonanz bestärkt uns in unserer Entscheidung, das Wallfest am Leben zu erhalten“, sagt Ewers. Zwar sei es für die Stiftung stets ein finanzielles Risiko und spiele im besten Fall genug Geld ein, um die Ausgaben zu decken. Doch „das Fest gehört zu Oldenburg“, sind sich die Organisatoren einig. Das Programm gibt es unter

www.oldenburger-wallmuseum.de.

Unterstützung für die Stiftung

Spende für die Stiftung Oldenburger Wall: Andreas Brunner von der VR Bank überreichte Stiftungs-Vorsitzendem Torsten Ewers jetzt einen Scheck über 500 Euro.

Die Sparkasse unterstützt die gemeinnützige Organisation ebenfalls mit dem gleichen Betrag.

„Darüber freuen wir uns sehr“, sagt Torsten Ewers dankbar. Die Stiftung sei auf Spenden angewiesen, um ihre Projekte zugunsten des Wallmuseums weiterhin umsetzen zu können. So läuft beispielsweise nach wie vor die Instandsetzung der „Starigard“. Das Museumsschiff soll fit gemacht werden, damit es wieder auf dem Wallsee schwimmen kann (die LN berichteten).

jen

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