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Ostholstein Wallstiftung feiert Geburtstag
Lokales Ostholstein Wallstiftung feiert Geburtstag
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22:00 08.03.2018
Präsentierten das Programm: Vorsitzender Torsten Ewers (l.) mit seiner Stellvertreterin Stephanie Barth (r.), Arwet Jansch und Jutta Colschen. Quelle: Foto: Binder
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Oldenburg

„Unser Ziel ist es, im Jubiläumsjahr den Wall noch stärker in den Fokus zu rücken“, sagt Stiftungs- Vorsitzender Torsten Ewers. Sowohl das eigentliche Bodendenkmal als auch das Museum – das in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag feiert – würden in ihrer Bedeutung für Stadt und Region bisher nicht ausreichend gewürdigt.

Als Auftakt soll die in Oldenburg oft herbeigesehnte und viel diskutierte „Verbindungsachse“ zwischen Wallmuseum und Innenstadt sichtbar gemacht werden. Dafür sollen Grundschüler den Weg vom Schauenburger Platz über den Markt bis zum Wall mit Schwan-Motiven gestalten. Parallel dazu will die Stiftung Schüler aller Oldenburger Schulen zu einem Museumsbesuch einladen. Weitere Eintrittskarten sollen auch an Vereine und Institutionen verschenkt werden, die die Stiftung in der Vergangenheit unterstützt haben.

Neben Exkursionen und Vorträgen sind außerdem zwei besondere Ausstellungen geplant. Im Juni sollen im Rathaus sowie bei Sparkasse und Volksbank Fotos die Entstehung und die Entwicklung von Stiftung und Museum zeigen. Schon ab dem 17. April ist in der Remise auf dem Museumsgelände die Ausstellung „Mit Feder und Schwert – Chronisten des wendischen Mittelalters im Heute“ zu sehen, eine Leihgabe des Wendischen Museums Cottbus.

Am 1. Juli lädt die Stiftung ihre Mitglieder zu einem Sommerfest auf dem Museumsgelände ein – „als Dankeschön für ihre Unterstützung“, sagt Torsten Ewers. Er hoffe, bei der Gelegenheit vor allem auch viele der insgesamt 580 Mitglieder zu sehen, die durch andere Veranstaltungen der Stiftung nicht erreicht würden.

Das Wallfest wird es dafür in diesem Jahr nicht geben (die LN berichteten). Ob es im kommenden Jahr wieder auflebt, lasse sich noch nicht mit Sicherheit sagen, so Ewers. Einst ins Leben gerufen, um das Museum finanziell zu unterstützen, mache die Stiftung mittlerweile mit dem Fest Verluste – darum „können wir das eigentlich nicht mehr vertreten“. Er könne sich aber neue Konzepte für eine sommerliche Veranstaltung vorstellen: Es sei auch möglich, dass sich das jetzt geplante Mitarbeiterfest etabliere.

Den Open-Air-Gottesdienst, der sonst stets Teil des Wallfestes war, soll es derweil auch in diesem Jahr am 19. August geben: direkt auf dem Wall. „Sollte meine Wetterprognose wider Erwarten nicht stimmen, wird er in die Johanniskirche verlegt“, kündigt der Stiftungs-Vorsitzende an.

Am eigentlichen Geburtstag, dem 7. Oktober, gibt es als Höhepunkt des Jubiläumsjahres schließlich einen Empfang für Stiftungs- Mitglieder und Gäste im Schützenhof. Zu diesem Termin soll auch eine Festschrift erscheinen, an der ein Team aus Ehrenamtlern zurzeit arbeitet.

jen

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