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Ostholstein Wandertag: Kinder entdecken die Natur
Lokales Ostholstein Wandertag: Kinder entdecken die Natur
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20:14 27.09.2016
Ausflug auf den kleinen Hochsitz: Stefan Tuschmann, Leiter des Hegerings Oldenburg, zeigt Leonard (6), Max (5) und Anna (6, v.l.) den Umgang mit dem Fernglas. Quelle: Fotos: Binder

Mit einer Trillerpfeife lotst Monika Pougin ihren Labrador-Retriever „Anik“ zur Entenpuppe. Viele verschiedene Signale geben dem Tier genau zu verstehen, wo es suchen soll. Zusammen mit Jan-Pieter Frick und seiner Hündin „Dona“ demonstriert Pougin Kindern der Oldenburger Grundschule am Wasserquell die Entenjagd. Der Wandertag der Einrichtung wurde diesmal von der Kreisjägerschaft Oldenburg organisiert. An zehn Stationen im Stadtpark und auf dem Gelände des Wallmuseums lernen die Kinder Verschiedenes rund um die Themen Natur und Tierschutz.

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Kreisjägerschaft hat ein Programm für Oldenburger Grundschüler auf die Beine gestellt.

Alle zwei Jahre richtet die Jägerschaft den jährlichen Wandertag der Grundschule aus. „Wir freuen uns sehr über diese Kooperation“, sagt Rektorin Elke Hansen-Wohlfahrt, „für die Kinder ist das immer spannend.“

Während sich die Zweitklässler noch am Wallsee mit den Hunden vergnügen, spähen Kinder der Kita Kastanienhof von einem – nicht ganz so hohen – Hochsitz im Stadtpark aus durch ein Fernglas. Neben den 13 Schulklassen dürfen sich auch einige „Zukünftige“ an den Stationen umschauen. Den Papp-Rehbock hat Anna (6) direkt entdeckt. Nur das ebenfalls versteckte Wildschwein sieht sie erst, als sie schon wieder vom Hochsitz herunter geklettert ist: „Da standen die Erwachsenen vor“, erkennt sie. Die machen dann immerhin für die nächsten Beobachter Platz.

„Uns war wichtig, dass die Kinder nicht nur zuschauen, sondern auch selbst viel machen können“, sagt Organisatorin Sylvaine Mody. Und so gibt es zum Beispiel eine Blindverkostung, ein Tiermemory und viele Stände mit Präparaten zum Anfassen. „Es ist wichtig, die Kinder einzubeziehen – Vorsabbeln alleine bringt nichts“, ist auch Schulsozialarbeiter Manfred Schritt überzeugt. Er betreut an diesem Tag den „Müll-Stand“. Dort geht es darum, welche Gefahren achtlos weggeworfener Abfall für Tiere bergen kann. „Wo ich den Stand aufbaue, war mir heute morgen auch direkt klar“, erzählt Schritt und deutet auf den Picknicktisch, unter dem leere Chipstüten, Plastikflaschen und Zigarettenschachteln liegen. Warum die Betreffenden ihren Müll nicht in den Abfalleimer geworfen haben, der in der Nähe steht? „Weil sie dumm sind“, sagen die Kinder. Und Manfred Schritt stimmt zu. Er hoffe, dass sich die Kinder daran erinnern, wenn es drauf ankomme.

jen

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