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Ostholstein Wasserpark neue Attraktion am Burger Südstrand
Lokales Ostholstein Wasserpark neue Attraktion am Burger Südstrand
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20:51 28.07.2017
Es ist geschafft! Bis in die Nacht wurde am Wasserpark gebaut, am Morgen danach durften die Betreiber endlich jubeln. Quelle: Fotos: Schwennsen

Und so sieht die neue, durch eine Bojenkette eingegrenzte bunte Erlebniswelt draußen auf der Ostsee aus: Rutschen und Trampoline, ein riesiger Sprungturm mit Kletterwänden, Wasserschaukel und viele zusätzliche Überraschungen – alles mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. „Denn der Wasserpark ist kein Kinderspielplatz“, betont Krummrath, der gleich nebenan schon seit zwei Jahren erfolgreich das Freizeitangebot „Wasserspaß Fehmarn“ mit Tretboot- und SUP-Board-Verleih betreibt.

Pfiffige Idee geht an den Start – Schwimmender Hindernisparcours.

„Springen, rutschen oder klettern im Wasser: coole Erlebnisse für den sicheren Ostsee-Spaß." Malte Krummrath, Betreiber Wasserpark

Jetzt kommt mit dem „Wasserpark“ der ganz große Wurf: Er soll ein Riesenspaß für die ganze Familie werden. 70 bis 80 Personen können gleichzeitig für 45 Minuten im eigentlichen Wasserpark herumtoben und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen.

Für den Ticketverkauf an Land gilt ein eigenes Anmeldungskonzept mit Namensbändern und Schwimmwesten. Die Daten werden an die Rettungsschwimmer draußen im Wasserpark übermittelt. Dessen Eingang befindet sich etwa 60 Meter vom Ufer entfernt. Erwachsene schaffen es bis dorthin problemlos, Kinder müssen einen Teil der Strecke schwimmen.

Der Sicherheitsaspekt steht bei allem Vergnügen ganz obenan. Für die Benutzer gilt: Nur sichere Schwimmer dürfen in den Wasserpark, das Tragen von Schimmwesten ist Pflicht. Kinder ab etwa sieben Jahren dürfen rein – aber in Begleitung Erwachsener.

Hohe Sicherheitsbedingungen müssen die Betreiber erfüllen. Geöffnet wird täglich von 9 bis 19 Uhr, aber nur bei gutem Wetter. Wird es stürmisch, müssen die Kleinen am Ufer bleiben. Bei Unwetter oder starkem Sturm bleibt der Wasserpark – der sich in Sichtweite der DLRG-Hauptwache befindet – geschlossen und wird im Ernstfall sogar abgebaut.

Die aufblasbaren Hindernisse erlauben einen zügigen Abbau. Auf eine Betonverankerung wurde verzichtet, auch um eine Verletzungsgefahr auszuschließen. Statt dessen wurden überdimensionierte Schrauben und eigens angefertigte, dreifach dehnbare Gummiseile verwendet – die den Wellengang besser auffangen.

Tourismusdirektor Oliver Behncke verspricht sich durch den „an der Ostsee einmaligen Wasserpark eine erhebliche Qualitätssteigerung am Südstrand“. Die Politik hat sich für dieses Konzept entschieden und gegen eine Mega- Rutsche. Der Start war aber nicht ganz einfach. Die Stadt musste die dem Bund gehörende Wasserfläche „inkommunalisieren“, damit sie bebaut werden kann. 2017 gilt für die Betreiber als Testlauf. Für 2018 ist geplant, den Wasserpark von Juni bis Mitte September zu öffnen, bei gutem Wetter auch Pfingsten und Himmelfahrt.

 Gerd-J. Schwennsen

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