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Ostholstein Wasserrettung: Insel-Feuerwehr ist bislang nicht versichert
Lokales Ostholstein Wasserrettung: Insel-Feuerwehr ist bislang nicht versichert
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18:14 22.06.2016

Ganz schön gefährlich ist die Wasserrettung bislang für die Feuerwehren der Insel. Fehmarn als ganzjähriger Anziehungspunkt für Wassersportler: Geraten Surfer, Segler oder Schwimmer in Not, greift sommertags an den konzessionierten Stränden die DLRG ein. Außerhalb des direkten Küstenbereiches ist die DGzRS zuständig. Immer häufiger wird auch die Feuerwehr alarmiert und rückt vor allem in den flachen Gewässern mit aus, sofern sie mit einem Boot ausgestattet ist. Derzeit gilt das aber nur für die Feuerwehr Burg. Doch die Wasserrettung sowie der Dienst in, an und auf Gewässern sind im Brandschutzgesetz nicht verankert. Mit erheblichen Folgen: „Wenn die Burger Wehr mit ihrem Schlauchboot ausrückt, ist das über die Feuerwehr-Unfallkasse nicht versichert. Das ist unverantwortlich“, so Gemeindewehrführer Volker Delfskamp im Finanzausschuss.

Ähnliches gilt für Hubschrauberlandeplätze – auf Fehmarn ist dafür der Sportplatz Landkirchen vorgesehen. Delfskamp: „Selbst beim Ausleuchten des Platzes kann etwas passieren.“

Der Finanzausschuss reagierte: Die Stadt soll den Feuerwehren jetzt auf Binnengewässern, Seen und Teichen die Aufgabe der Wasserrettung sowie die Sicherung und Ausleuchtung eines Hubschrauberlandeplatzes beim Rettungseinsatz zuweisen.

gjs

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