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Ostholstein Wechsel beim Hilfsfonds für Polizisten
Lokales Ostholstein Wechsel beim Hilfsfonds für Polizisten
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21:20 01.07.2013
Klaus Schlie (l.) ernannte seinen Vorgänger Wolfgang Pistol zum Ehrenvorsitzenden. In der Mitte Landespolizeidirektor Burkhard Hamm. Quelle: Foto: tg
Kiel

Zwölf Jahre stand Wolfgang Pistol als Vorsitzender an der Spitze des Hilfs- und Unterstützungsfonds für Polizeibeschäftigte und deren Familien in Not, kurz HUPF.

Bei der Mitgliederversammlung im Schleswig-Holsteinischen Landtag stand der ehemalige Landespolizeidirektor aus Klingberg jetzt für eine Wiederwahl aber nicht mehr zur Verfügung.

„Es war eine gute Zeit, nun wird es Zeit, dass eine neue bekannte Persönlichkeit die Verantwortung für den HUPF übernimmt“, sagte der scheidende Vorsitzende. Die jahrelange Arbeit des HUPF sei eine Erfolgsgeschichte. „Die im Dienst verletzten Polizisten haben die Unterstützung durch den Fonds verdient“, so Pistol.

Seinen Platz beim HUPF nimmt jetzt Klaus Schlie ein. Der ehemalige Innenminister wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Vereins gewählt. „Ich sehe es als Ehre an, den Vorsitz übernehmen zu dürfen“, freute sich der amtierende Landtagspräsident über den Vertrauensbeweis. Dem neuen Vorsitzenden war es vorbehalten, seinen Vorgänger zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen, nachdem die anwesenden Mitglieder zuvor einstimmig dafür votiert hatten.

„Wolfgang PistoI ist die Integrationsfigur des Hilfsfonds, die erfolgreiche Arbeit des Vereins ist mit seinem Namen verbunden“, würdigte Schlie das Engagements des ehemaligen Polizeibeamten. Und auch Landespolizeidirektor Burkhard Hamm lobte seinen Amtsvorgänger, der sich nach dem Wechsel in den Ruhestand weiter in den Dienst des karitativen Fonds gestellt habe. Der Dank der Landespolizei für seine langjährige Funktion im HUPF sei Pistol gewiss.

Die Polizeibeamtinnen und -beamten wüssten auch den Nutzen des Hilfsfonds zu schätzen, dessen Bemühungen um Polizisten, die in Ausübung ihres Dienstes verletzt würden, bedeutsamer denn je seien.

„Solche Signale tun der Landespolizei gut, gerade in Zeiten, in denen die Gewalt gegen Polizisten sowohl quantitativ als auch qualitativ zunimmt“, sagte Burkhard Hamm.

In ihren Ämtern bestätigt wurden Günther Jansen und Jens Ruge als stellvertretende Vorsitzende sowie Karl-Hermann Rehr als Schatzmeister und Uwe Müller als Schriftführer. Der Hilfs- und Unterstützungsfonds ist eine gemeinnützige Einrichtung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, im Dienst schwer verletzten oder gar getöteten Polizeibeamten beziehungsweise deren Angehörigen in ihrer schwierigen Situation mit einer Zuwendung finanziell unter die Arme zu greifen. Seit seiner Gründung im Jahr 2001 hat der Hilfsfonds in 77 Fällen im Dienst verletzte Ordnungshüter mit einer Rehabilitationsmaßnahme unterstützt. Allein neun Zuwendungen wurden im zurückliegenden Jahr vergeben. tg

LN

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