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Ostholstein Wege zu psychosozialer Beratung
Lokales Ostholstein Wege zu psychosozialer Beratung
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22:16 04.09.2013
Der Arbeitskreis: Frank Ulrich Wiener (Ameos, hinten v. r.), Dirk Wäcken (Brücke), Landrat Reinhard Sager sowie Nadine Engelmann (Ameos, vorne v. l.), Axel Freund (Brücke), Markus Hovestadt-Schwab (Fachdienst Gesundheit), Bernd Jungnickel-Strauß (Horizonte) und Jan Dreckmann (Ameos). Quelle: Foto: nic

Die Brücke Ostholstein ruft alle Hilfeanbieter, Facharztpraxen und Therapeuten aus dem Kreisgebiet auf, sich an der Erstellung eines „psychosozialen Beratungswegweisers“ zu beteiligen. „Wir freuen uns sehr, vom Kreis mit diesem zentralen Auftrag betraut zu werden“, so Brücke-Geschäftsführer Dirk Wäcken.

Für die Erstellung des Wegweisers wurde ein Arbeitskreis ins Leben gerufen, dieser besteht unter anderen aus Vertretern der „Ameos“- Gruppe, der „Horizonte Ostholstein“ und des Fachdienstes Gesundheit der Kreisverwaltung. „Es ist das Ziel, einen Wegweiser zu schaffen der auf aktuellem Stand ist, denn einen Weg-Weiser braucht niemand“, sagte Ostholsteins Landrat Reinhard Sager und betonte den Begriff im zweiten Teil seines Satzes im Sinne von „weg“.

Die Datensammlung und die Herstellung wird federführend vom Druckwerk Eutin übernommen. „Wir sind verantwortlich für die technische Umsetzung und Recherche, sowie für die Online-Gestaltung“, so fasst es Brücke-Mitarbeiter Axel Freund zusammen. „Hilfesuchenden soll ein Werkzeug an die Hand gegeben werden — von psychisch kranken Menschen für psychisch kranke Menschen, denn die Mitarbeiter des Druckwerks sind selbst Betroffene“, schildert Markus Hovestadt-Schwab vom Fachdienst Gesundheit. Im Sommer 2014 soll der Beratungswegweiser (Mindestauflage 10

000 Exemplare) fertig sein.

„Es gibt genug gute Angebote in Ostholstein, beispielsweise für Wochenbettdepression in Heiligenhafen, es muss nur bekannt werden“, sagt Jan Dreckmann von der „Ameos“-Gruppe. Sager und Wäcken appellieren deshalb an alle Organisationen und Einrichtungen, die sich angesprochen fühlen, sich in die Broschüre aufnehmen zu lassen. Das entsprechende Formular ist ab sofort unter www.bruecke-oh.de zu finden. Die Daten müssen bis 31. Oktober beim „Druckwerk“ der Brücke Ostholstein eingereicht werden. „Die Finanzierung für dieses Projekt ist gesichert und sollte auch keine tragende Rolle spielen“, betonten gemeinsam Landrat Reinhard Sager und Brücke-Geschäftsführer Dirk Wäcken. nic

Weitere Auskünfte erteilt Axel Freund, Brücke Ostholstein, unter Tel. 045 21/796 77 94.

LN

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