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Ostholstein Weidestraße soll ab 2014 umgestaltet werden
Lokales Ostholstein Weidestraße soll ab 2014 umgestaltet werden
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02:15 06.09.2013
Die Weidestraße ist eine Zumutung für Fußgänger, Rad- und Autofahrer. Ab Frühjahr 2014 soll sie endlich ausgebaut werden. Quelle: Foto: Nicole Balzer

Mehrmals stand die Umgestaltung der Eutiner Weidestraße in der Vergangenheit schon auf der Tagesordnung eines Bauausschusses — um bald darauf in der Versenkung zu verschwinden. „1986 gab es die ersten Planungen“, erinnerte Jürgen Gödecke vom Ingenieurbüro Höger und Partner die Stadtvertreter. Am Mittwoch wurde das Vorhaben im neuen Bau-, Entwässerungs- und Feuerwehrausschuss erneut diskutiert. Alle Beteiligten sollten auf den letzten Stand von November 2010 kommen, begründete Bauamtsmitarbeiterin Karen Dyck. Denn: „2014 wollen wir den Ausbau umsetzen.“

Verantwortlich für das Stagnieren sei zuletzt die Deutsche Bahn gewesen, schilderte Gödecke, mit der die Eutiner Stadtwerke beziehungsweise die städtischen Betriebe trotz mehrerer Anläufe nicht zu einer Kreuzungsvereinbarung im Bereich des Bahnüberganges hätten kommen können. Auf diese Vereinbarung verzichteten die Stadtwerke/städtischen Betriebe jetzt, sie hätten zwar ihr Rohrsystem in Ordnung bringen wollen, würden aber nun vorhandene Leitungen belassen und, wenn nötig, im Bestand sanieren, schilderte der Ingenieur.

Wie 2010 beschlossen, soll die Schulwegseite (Wilhelm-Wisser-Schule) zwischen Lübecker Straße/Carl-Maria-von-Weber-Straße und Bürgermeister-Steenbock-Straße/Elisabethstraße ausgebaut und der Radverkehr mit einbezogen werden. Dazu wird die Fahrbahnbreite verringert, der gewonnene Raum den Fußgänger- und Radwegen zugeschlagen. Bei 5,90 Meter Straßenbreite inklusive einer Gosse für Regenwasser werde man dann landen, zeigte Gödecke den Stadtvertretern auf.

Die „katastrophale Oberflächensituation“ — dieses Teilstück der Weidestraße gehört zu den ältesten der Stadt — soll endlich verbessert werden: Das von der Stadt beauftragte Ingenieurbüro plant, die Straße zu asphaltieren, die Gosse zu pflastern. Auch der Katerstieg, von Fußgängern und Radfahrern stark frequentiert, soll durch Pflasterung befestigt und sicherer werden. Die Arbeiten an diesem Stichweg werden 2014 als erste angepackt, es folgen obere/untere Weidestraße.

2010 waren im damaligen Bauausschuss knapp 250 000 Euro für die Neugestaltung gebilligt worden, dieser Kostenrahmen könne nach groben Schätzungen gehalten werden, erklärte Karen Dyck. Dem Ausschuss schweben allerdings noch weitere Ideen für die Weidestraße vor (Spielstraße, Shared Space, Sackgasse), er will in seiner nächsten Sitzung weiterberaten. ben

LN

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