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Ostholstein Weitere Stelle für die Flüchtlingsbetreuung
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21:05 14.03.2018

Sie war bereits 2016 vorgesehen, aber mit einem Sperrvermerk im Haushalt versehen. Die Stelle soll so schnell wie möglich besetzt werden. Vorgesehen ist, am Standort Redderkrug (dort wohnen derzeit 27 Geflüchtete) ein Büro einzurichten, in dem ganztägig ein fester Mitarbeiter als Ansprechpartner zur Verfügung stehen soll. Mit diesem Modell habe man im Katasteramt gute Erfahrungen gemacht, sagte Martin Klehs, Fachbereichsleiter Bürgerservice und Tourismus. „Wir wollen integrativ tätig sein“, sagte Klehs. Im Katasteramt leben momentan 28 Menschen, zwei Zimmer sind frei. Im Lindenbruchredder wohnen 21 Geflüchtete, in der Elisabethstraße 17 Personen.

Alle anderen Asylbewerber leben in angemieteten Wohnungen. Insgesamt wohnen 1550 Menschen mit Migrationshintergrund in der Stadt. Davon sind Syrer mit 314 Personen die stärkste Gruppe. 2017 hat die Stadt 39 Personen aufgenommen, in diesem Jahr sollen nach Angaben der Verwaltung noch 69 Geflüchtete aufgenommen werden.

Die Zahl der ehrenamtlichen Unterstützer in der Flüchtlingshilfe sei sehr zurückgegangen, berichtete Bürgermeister Carsten Behnk (parteilos), daher rufe die Stadt dazu auf, sich bei der Integration zu engagieren: „Es bleibt eine Aufgabe der Gesellschaft, und sie wird uns noch lange beschäftigen.“

ben

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