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Weltelite der Stehpaddler kommt nach Scharbeutz

Scharbeutz Weltelite der Stehpaddler kommt nach Scharbeutz

Was Sylt fürs Windsurfen ist und Fehmarn fürs Kitesurfen, das wird Scharbeutz in zwei Wochen (30. Juni bis 2. Juli) für das Stand-up-Paddling: Dann nämlich trifft sich dort die komplette Weltelite der noch jungen Sportart zum SUP-World-Cup. Scharbeutz sei "der perfekte Standort".

Matthias Neumann (r.) und Andrè Rosinski wollen Scharbeutz als World-Cup-Standort etablieren.

Quelle: Arnold Petersen

Scharbeutz. „Wir schreiben hier Sportgeschichte in diesem Jahr“, kündigt Matthias Neumann, Chef der Hamburger Marketingagentur Act Agency an. Die komplette Weltelite dieser jungen Sportart trifft sich vom 30. Juni bis zum 2. Juli in dem Ostseebad. Und das soll sich Jahr für Jahr wiederholen. „Scharbeutz ist der perfekte Standort“, schwärmt Neumann, der seine Kindheit an der Lübecker Bucht verlebte und seine Freizeit gern in Niendorf verbringt.

Neumann steigt nicht nur selbst gern mit dem Paddel aufs Brett. Er ist auch beruflich eng mit dem Wassersport verbunden. Seine Agentur ist nach eigenen Angaben internationaler Marktführer als Veranstalter und Vermarkter von Lifestyle-Wassersport-Events. Vor einem Jahr feierte der „Mercedes-Benz SUP World Cup“ an der Lübecker Bucht seine Premiere. In diesem Jahr soll Scharbeutz, einziger deutscher Stopp der SUP-WM, als Europas SUP-Höhepunkt etabliert werden.

Kein Marketing-Gag. „Wir sind hier, weil wir hierher wollten“, stellt der Hamburger klar. Scharbeutz biete hervorragende natürliche Bedingungen, nämlich volle Windabdeckung und damit faire Wettbewerbsbedingungen. Ebenso passe die Atmosphäre bestens zu diesem Trendsport, der an der Schwelle zum Breitensport stehe. Die Lübecker Bucht sei „the place to be“, sagt Neumann.

Worte, die André Rosinski, Vorstand der Tourismus-Agentur Lübecker Bucht, gerne hört. „Wir sind sehr stolz, dass der Cup zu uns gekommen ist, das ist ein Aushängeschild“, sagt Rosinski erfreut. Zum Weltcup-Standort werde man nicht ohne Grund, fügt er selbstbewusst hinzu, „wir bieten eine Plattform, die die internationalen Verbände und die Sponsoren zufrieden stellt.“ Rosinski rechnet an den drei Tagen mit 15000 bis 20000 Besuchern. Da kein Eintritt fällig wird und jeder vorbeischauen kann, lässt sich der Besucherandrang nur schwer abschätzen. Bei den Sportlern ist das etwas einfacher. Neumann rechnet mit 40 bis 50 „absoluten Top-Profis“ und etwa 150 bis 200 weiteren Sportlern. Gepaddelt wird in den Disziplinen Sprint (500 Meter) und Long Distance (5000 bis 10000 Meter). Es lockt nicht nur ein Preisgeld von 25000 Dollar, es geht auch um wichtige Punkte für die World Tour, die Eurotour und die nationalen Serien „German SUP Challenge“ und „German SUP League“. Der Star unter den Teilnehmern ist der Kanute Sebastian Brendel, dreifacher Olympiasieger und fünffacher Weltmeister. Aber auch die Long- Distance-Siegerin aus dem Vorjahr, Sonny Hönscheid, ist wieder am Start, ebenso Lokalmatadorin Noelani Sach aus Eutin.

„Weltelite ist gut, aber wir haben eine Mission: Jeder soll motiviert werden, diesen Sport zu machen“, streicht Neumann die vielen Angebote für alle heraus. Es gibt Trainings für Einsteiger und Fortgeschrittene. Beim „Testival“ können Besucher Boards und Ausrüstung aller namhaften Hersteller ausprobieren. Auch ein Wettbewerb für Menschen mit Behinderung steht auf dem Programm. Selbstverständlich ist am Freitag und Sonnabend abends Partyzeit mit Live-Musik.

„Stand-up-Paddling kann dazu beitragen, das Leben positiv zu verändern“, sagt Neumann. Es sei relativ einfach zu erlernen. Es koste nicht viel, eine gute gebrauchte Ausrüstung sei schon für 500 Euro zu haben. Und es vermittle das Lebensgefühl des Surfens. Der Marketing-Fachmann will den SUP World Cup fest in Scharbeutz verankern. Damit das gelingt, wünscht er sich weitere Sponsoren. Sein Appell an lokale Unternehmer: „Schaut euch das Event an und überlegt, welchen Beitrag ihr vielleicht leisten könnt.“

Viel Programm

Fans können ausschlafen: Die Profis steigen in Scharbeutz am Sonnabend, 1. Juli, ab 17 Uhr zu den Finals aufs Board, am Sonntag, 2. Juli, ab 14 Uhr. Am Freitag und Sonnabend gibt es jeweils von 10 bis 19 Uhr Programm, am Sonntag von 10 bis 16.30 Uhr. Einige Höhepunkte:

Freitag ab 16 Uhr: freies Training mit Profis, 19 Uhr: Eröffnungsfeier.

Sonnabend 13 Uhr: Corporate-Race – Firmen-Mannschaften, 16 Uhr: SUP-Pilates-Präsentation.

Sonntag 11.30 Uhr: Youth-Race (1000 Meter, frei für Kinder von zwölf bis 16 Jahren). 12.30 Uhr: Amateur-Race (6000 Meter).

 pet

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