Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Ostholstein Windpark: 56-Jähriger stirbt bei Bagger-Unfall
Lokales Ostholstein Windpark: 56-Jähriger stirbt bei Bagger-Unfall
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:18 13.05.2016
Hinter den Sandhügeln haben die Baggerarbeiten stattgefunden. Rettungskräfte betreuten die anderen zwei Männer. Quelle: ibu

Ein schrecklicher Unglücksfall hat sich gestern Nachmittag in Obernwohlde (Gemeinde Stockelsdorf) ereignet. Ein 56-Jähriger ist dort bei Baggerarbeiten im Windpark ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Einsatzort mitteilte, waren drei Männer mit Drainagearbeiten zwischen den Windrädern beschäftigt. Demnach war der Baggerfahrer gerade dabei, einen Graben mit Leitungen zuzuschütten. Dabei hat er offensichtlich die beiden anderen Männer hinter sich übersehen, die Ausmessungen vorgenommen hatten.

Einer der Kollegen wurde beim Zurücksetzen des Baggerfahrers von dem Baufahrzeug erfasst. Die Verletzungen, die der Mann dabei erlitt, waren so erheblich, dass er noch am Unfallort starb. Bei dem Unglück kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz, doch das Notfall-Team konnte nichts mehr tun.

Die beiden Mitarbeiter sind zunächst von Rettungskräften betreut worden. Ein Kriseninterventionsteam kam später zum Unfallort, der an die Gemeinde Pronstorf im Kreis Segeberg grenzt. Betroffen sind Mitarbeiter einer kleinen Baufirma aus Ostholstein. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

ibu

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Pfingstmarkt erlebte gestern einen sonnigen und gut besuchten Auftakt / 80 Aussteller haben Kunst, Lebensmittel, Bekleidung und vieles mehr mitgebracht.

13.05.2016

Dauerparkplätze sind Mangelware in Eutin. Wegen der Landesgartenschau  ist Parkplatz auf Parkplatz verschwunden. 90 Stellplätze sind ganz weg, 90 weitere werden neuerdings „bewirtschaftet“, sprich sie kosten Gebühren oder sind per Parkscheibe nur zeitlich begrenzt nutzbar.

15.05.2016

Tourismusausschuss Fehmarn stimmt für Dringlichkeitsantrag der CDU – Umwelt-Staatssekretär Flasbarth kommt im Juni – Nabu-Referent verteidigt Maßnahme.

13.05.2016
Anzeige