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Ostholstein „Wir wünschen uns 8000 Gäste und zufriedene Aussteller“
Lokales Ostholstein „Wir wünschen uns 8000 Gäste und zufriedene Aussteller“
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22:06 30.10.2013
Die drei Macher von der Bezirkshandwerkerschaft Heiligenhafen beim Aufbau im Aktiv Hus, v. l.: Joachim Knorr, Jürgen Eindorf und Ole Mäder. Quelle: Peter Mantik
Heiligenhafen

Die Vorbereitungen für die erste Wardermesse, eine Messe für Handel und Handwerk aus Heiligenhafen und Umgebung im Aktiv Hus, laufen auf Hochtouren. Die LN trafen die drei Organisatoren Joachim Knorr, Ole Mäder und Jürgen Eindorf von der Bezirkshandwerkerschaft Heiligenhafen zwischen Holzwänden, Akkuschraubern und Kaffeetassen zum Gespräch.

Lübecker Nachrichten: Wann entstand die Idee für die Messe?

Joachim Knorr: Wir haben das ja schon vor Jahren angedacht.

Jürgen Eindorf: Aber konkret wurde es erst ab Januar 2012.

Knorr: Ja, aber es war schwierig, allein über die Handwerkerschaft genügend Betriebe zu bekommen.

Ole Mäder: Daher kamen der Gewerbeverein Partner mit Herz und auch die HVB mit ins Boot.

LN: Wie sind die Aufgaben untereinander verteilt?

Knorr: Die HVB ist mit kaufmännischem Know-how und natürlich mit den Räumlichkeiten und Personal im Aktiv Hus vertreten. Partner mit Herz ist auf allen Ebenen dabei, hat vor allem viele Betriebe mit ins Boot geholt. Und wir selbst sind für die gesamte Organisation und die Logistik verantwortlich.

LN: Verderben nicht zu viele Köche den Brei?

Mäder: Im Gegenteil, alle ziehen an einem Strang. 

Eindorf: Wenn ich allein anschaue, wie kooperativ die HVB ist. Uns werden alle Wünsche erfüllt.

LN: Was sind Ihre Ziele?

Mäder: Wir hoffen natürlich auf viele Besucher.

Knorr: Ich wünsche uns zufriedene Aussteller.

Eindorf: Wichtig für die Zukunft ist auch, dass die Organisation perfekt funktioniert.

LN: Mit wie vielen Besuchern rechnen Sie?

Knorr: Uff. Na, vielleicht mit 8000. Also über beide Tage verteilt.

Mäder: Da wird das Wetter auch eine Rolle spielen. Aber es ist ja auch verkaufsoffener Sonntag.

LN: Die Konkurrenz ist mit der Gogenkrogmesse in Neustadt groß. Warum dieser Parallel-Termin?

Eindorf: Erst war uns das gar nicht bewusst.

Knorr: Aber es war dann der Wunsch von Partner mit Herz, weil am Sonnabend die Eigentümerversammlung im Ferienpark mit 1000 Personen stattfindet. Die sollten möglichst auch über die Messe schlendern.

LN: Warum sollte man die Wardermesse besuchen?

Mäder: Weil wir ein Paket für die gesamte Familie haben. Zum Beispiel Textil für die Frau, Handwerk für den Mann, ein Angebot für Auszubildene und natürlich die Kinderbetreuung. Auch freuen wir uns, dass die Bimmelbahn zwischen Innenstadt und Aktiv Hus umsonst pendelt.

LN: Messen wie auf Fehmarn, in Neustadt und nun in Heiligenhafen scheinen im Trend zu liegen, warum ist das so?

Knorr: Auf der Messe kommen die Betriebe direkt mit den Kunden ins Gespräch. Das ist sehr attraktiv.

LN: Wie geht es weiter?

Knorr: Wir kommen 2014 wieder. Eindorf: Aber wir wollen der Fehmarn-Messe aus dem Weg gehen, werden dann auch auf den Zweijahresrhythmus wechseln. Fehmarn die ungeraden, wir die geraden Jahre.

Erste Wardermesse
Zahlen zur Messe: 42 Aussteller präsentieren sich auf 1000 Quadratmetern im Aktiv Hus; das Gesamtbudget beträgt 30 000 Euro; insgesamt sind an der Umsetzung 200 Personen beteiligt.
Öffnungszeiten: Sa./So. von 10 bis 19 Uhr geöffnet; Eröffnung am Sonnabend (10 Uhr) durch Kreispräsident Ulrich Rüder.

Interview: Peter Mantik

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