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Ostholstein Wummernde Beats, eingängige Rhythmen
Lokales Ostholstein Wummernde Beats, eingängige Rhythmen
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02:12 10.07.2016
Massenauflauf an der Grömitzer Bühne: „Culcha Candela“ lockten Urlauber und Einheimische an. Quelle: Claudia von Bruinessen

Fast auf den Tag genau vor 14 Jahren gründete sich die Berliner Multikulti-Band „Culcha Candela“. Dieser Geburtstag wurde am Ostseestrand ausgiebig gefeiert.

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„Culcha Candela“ sorgte in Grömitz für einen gelungenen Auftakt bei „Musik über dem Meer“.

„Seid ihr gut drauf?“ Sänger Mateo

Dabei durften Hits wie „Hamma“, „Berlin City Girl“ oder „Von allein“ natürlich nicht fehlen. Das Publikum war begeistert und selbst Petrus schien Spaß an der Riesensause zu haben: nicht ein Regentropfen verdarb den Fans und der Band die Partylaune.

Eingängiger Dancehallsound, gepaart mit Reggae-Elementen und einem Schuss Hip-Hop sind das Markenzeichen von „Culcha Candela“. Dazu sowohl ernste als auch kritische Texte wie etwa in dem Song „Schöne neue Welt“ als auch reine Party- und Gute-Laune-Lieder wie „Monsta“ - die Vollblutmusiker aus Berlin hatten für sich und ihre Fans eine gute Mischung gefunden. Und machten in Grömitz klar: Heute wird gefeiert, dass der Sandstrand kracht.

„Seid ihr gut drauf?“, wollte Sänger Mateo, seit seiner Teilnahme in der DSDS-Jury im Jahr 2013 wohl das bekannteste Gesicht der Band, gleich zu Beginn wissen. Die gute Laune des Publikums entlud sich in den folgenden knapp 90 Minuten in lautstarkem Mitsingen und wildem Gehüpfe und Getanze. „Ihr hier vorne seid ja schon echt cool“, kommentierte dann auch Johnny Strange den Einsatz der Fans vor der Bühne, fügte dann aber mit Blick auf die Seebrücke hinzu: „Aber was ist denn mit euch auf der Brücke los?“. Mit vereinten Kräften schafften es Mateo, Johnny Strange, Don Cali und DJ Chino dann aber auch, die Seebrücke in Bewegung zu bringen.

So „gechillt“ wie die Berliner Jungs auf der Bühne, so entspannt zeigte sich auch die Atmosphäre auf und an der Promenade. Wären die vergleichsweise niedrigen Temperaturen nicht gewesen, hätte man sich fast ein wenig wie in der Karibik fühlen können. Hierzu trug vor allem die erste Band des Abends bei: „I-Fire“ sorgte mit ihrem deutschsprachigen Reggae bereits für die entsprechende entspannte Grundstimmung und bereitete den Boden für die Berliner Sangeskollegen.

Diese zollten den „Anheizern“ dann auch ihren Respekt und bedankten sich am Ende des Abends für deren großartigen Auftritt. Gemeinsam sorgten die beiden Bands für einen tollen Abend mit jeder Menge guter Musik zum Tanzen und Feiern.

Und „Culcha Candela“ machten in Grömitz deutlich, dass sie sich auch in der nach dem Ausstieg zweier Mitglieder im Jahr 2014 etwas dezimierten Formation nicht verstecken müssen. Die Berliner Partyband rockt nach wie vor problemlos das Haus – oder wie in diesem Fall den Strand.

Claudia Van Bruinessen

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