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Ostholstein Yachthafen-Promenade wird 2017 ausgebaut
Lokales Ostholstein Yachthafen-Promenade wird 2017 ausgebaut
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20:18 06.02.2017
Diese Pflasterungen stehen für die Promenade zur Auswahl. FOTO: KIRCHNER
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Burgtiefe a.F

Die Promenade am Burger Binnensee von der Kurve der Strandallee im Osten über den Yachthafen bis zur Landzunge im Westen soll neu gestaltet werden. Die Möglichkeit, sich die Schaufläche fachkundig erläutern zu lassen, gibt es am nächsten Montag, 21. November, ab 10 Uhr und am Donnerstag, 24. November, ab 14.30 Uhr.

„Wir haben die Chance, etwas ganz Tolles zu schaffen." Boris Lass, Planer

In der Sitzung des Tourismusausschusses Fehmarn im Veranstaltungsraum am Südstrand stellte Diplom-Ingenieur Boris Lass vom Planungsbüro Merkel und Siller jetzt die aktualisierten Entwürfe vor, die eine erhebliche Attraktivitätssteigerung dieses Bereiches versprechen. „Wir haben jetzt die Chance, etwas ganz Tolles zu schaffen“, erklärte der Planer.

Auf der Landzunge im Westen am Rundsteg soll eine Dünenlandschaft gestaltet werden, dort soll auch ein Aussichtsturm aufgestellt werden. Der Yachthafenplatz mit dem Bootskran, der jetzt noch auf Pfählen gegründet ist, soll als feste Landfläche wesentlich vergrößert werden. Auch eine neue Slipanlage ist vorgesehen. Eine weitere ist etwa in Höhe der Surfschule Charchulla geplant. Dort soll auch eine Beachvolleyballanlage entstehen.

Sämtliche Parkflächen sollen ein paar Meter weiter ins Land verlegt und begrünt werden. Ferner sind attraktive Kinderspielplätze und Grillplätze vorgesehen, führte Boris Lass aus. Auch die gesamte Uferböschung soll neu gestaltet werden. Die Baumaßnahmen müssen nach den EU-Bestimmungen europaweit ausgeschrieben werden, gerechnet wird mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren.

Tourismusdirektor Oliver Behncke teilte im weiteren Verlauf der Sitzung mit, dass vom TSF (Tourismus Service Fehmarn) angestrebt werde, wie in früheren Zeiten ein „Wasser-Taxi“ über den Binnensee von Burgstaaken nach Burgtiefe verkehren zu lassen. „Wir sind am Ball“, erklärte Behncke. Sein Radwegenetz mit einer Länge von ungefähr 300 Kilometern will Fehmarn künftig stärker in den Fokus rücken:

Der TSF strebt das Zertifikat „Rad-Reise-Region Fehmarn“ an, berichtete der Tourismusdirektor weiter.

Wermutstropfen für alle vom Fremdenverkehr profitierenden Gewerbetreibenden auf Fehmarn: Ab 2017 wird die Fremdenverkehrsabgabe um zehn Prozent erhöht, dies sei nötig, um das Defizit im Tourismus-Haushalt in Höhe von fast 500 000 Euro zu reduzieren. Seit etwa zehn Jahren sei die Abgabe nicht erhöht worden.

 Michael Kirchner

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