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18:26 26.03.2016
Dirk Süssenbach, Propst des Kirchenkreises

Wissen Sie, wie das Ei zum Osterei wurde? Katharina war eine Königstochter in Ägypten, in der Stadt Alexandria. Damals herrschte der Kaiser von Rom noch über den gesamten Mittelmeerraum. Er hieß

Maxentius und war der mächtigste Mann der Welt. Eines Tages besuchte er die Stadt Alexandria. Er ließ Katharina zu sich kommen. Sie sollte ihm von Jesus erzählen, denn er hatte erfahren, dass sie eine Christin war. Katharina kannte viele Jesusgeschichten. Der Kaiser hörte gespannt zu. Ihm gefiel, was Jesus unter den Menschen getan hatte. Seine Ratgeber wunderten sich darüber, denn der Kaiser hatte die Christen bisher verfolgt. Viele waren auf seinen Befehl hin getötet worden. Katharina erzählte schließlich auch, dass Jesus von den Toten auferstanden sei. Da lachte der Kaiser laut auf und rief: „Das will ich dir nur glauben, wenn du aus einem Stein neues Leben erwecken kannst.“ Katharina ging weg und kaufte von einem Bauern ein beinahe ausgebrütetes Entenei.

„Na, willst du es versuchen ?“, spottete der. Sie hielt ihm das Ei entgegen. Die junge Ente riss einen Spalt in die Schale. Geduldig schaute Maxentius zu, wie sich das kleine Tier aus dem Ei befreite. Der Spott wich aus seinem Gesicht. „Scheinbar tot“, sagte Katharina. „Scheinbar tot und doch Leben.“ Es heißt, dass der Kaiser sehr nachdenklich geworden sei. So ist das Ei zum Osterei geworden, als Zeichen für das, was kein Mensch begreifen kann. Ich wünsche Ihnen eine gesegnete österliche Freudenzeit, die im Kirchenjahr ja bis zum Himmelfahrtstag andauert. Ausreichend Zeit, sich an bunten Ostereiern an Büschen zu freuen.

LN

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