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Ostholstein ZU PFINGSTEN
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18:21 14.05.2016
Dirk Süssenbach, Propst des Kirchenkreises

Komm, Heiliger Geist, erfüll die Herzen deiner Gläubigen mit dem Feuer deiner göttlichen Liebe!“ So betet die Kirche zu Pfingsten, und wir warten darauf, dass der Heilige Geist auf uns herabkommt.

Ohne ihn verliert unsere Kirche ihre Lebendigkeit. Ohne ihn fühlen wir uns rasch leer, ausgebrannt, resigniert. In der Pfingstgeschichte wird das Unsichtbare sichtbar im Symbol des Feuers. „Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder“ (Apg. 2,3).

Der Geist Gottes will uns reinigen und unseren Glauben neu entflammen. Beim Goldschmied kann man eine Beobachtung machen: Gold wird im Feuer geläutert und veredelt. Die Schlacken, die das Gold trübe machen, werden ausgebrannt, bis das reine Gold übrigbleibt und strahlt. Auch in uns Menschen gibt es solche Trübungen. Bitterkeit und Unzufriedenheit, Kränkungen und Beleidigungen hindern uns am Leben. Unsere Entscheidungen sind getrübt durch unseren Ärger, unsere Eifersucht, unsere Minderwertigkeitsgefühle.

Wenn wir zu Pfingsten um das Feuer des Heiligen Geistes bitten, dann bitten wir um das Feuer der Liebe Gottes. Die Liebe Gottes kann unsere Seele von allen Trübungen frei machen und die verloschene Glut des Glaubens neu in uns entflammen. So wird das Feuer dieses Festes zum Symbol für eine neue Lebendigkeit. Denn Menschen können feurige Augen haben. Von ihnen geht etwas aus. Da springt ein Funke über auf andere. Sie strahlen Freude, Leben und Wachheit aus. Sie leuchten von innen her. Vielleicht müssen wir es wieder neu lernen, unser „inneres Feuer“ zu hüten oder uns von Gott neu entflammen zu lassen. Denn nur so kann Gottes Licht in uns die Dunkelheit in dieser Welt heller machen.

LN

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