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Ostholstein Gebühren für Wasser und Müll bleiben stabil
Lokales Ostholstein Gebühren für Wasser und Müll bleiben stabil
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12:55 06.12.2018
Der ZVO hat seine Pläne für 2019 vorgestelllt. Quelle: PEYRONNET
Lensahn

Die Preise für Trinkwasser und die Abwassergebühren für Kunden des Zweckverbands Ostholstein (ZVO) bleiben 2019 stabil. Das hat die Verbandsversammlung jetzt mit dem Wirtschaftsplan für das kommende Jahr festgelegt. Auch bei den Abfallgebühren gibt es keine Veränderung; sie werden jeweils für zwei Jahre kalkuliert.

Für das Geschäftsjahr 2019 geht der ZVO in seiner Planung wieder von einem positiven Ergebnis aus. Insgesamt 1,5 Millionen Euro Gewinn sollen an die Mitgliedsgemeinden ausgeschüttet werden. Außerdem will der Zweckverband mehr als 77 Millionen Euro in die Ver- und Entsorgungsinfrastruktur investieren. Der größte Anteil fließt in den Breitbandausbau (50 Millionen) und die Entwässerung (zehn Millionen). „Wir wollen, dass die Menschen auch in Zukunft hier gut leben können“, sagt Verbandsvorsteherin Gesine Strohmeyer. „Unser Blick ist nicht nur auf eine solide wirtschaftliche Basis gerichtet, sondern wir schauen auch voraus in die Zukunft einer weiterhin zuverlässigen Daseinsvorsorge für die Region.“

Insgesamt sind für 2019 Erträge von 59,7 Millionen Euro und Aufwendungen von 57 Millionen Euro geplant. 50 Millionen Euro sollen allein in den Bau des kommunalen Breitbandnetzes investiert werden. 2800 Kilometer Leitungen sollen verlegt werden; hinzu kommen Hausanschlüsse und Verteiltechnik. Die erforderliche Quote – mindestens 60 Prozent der Haushalte müssen Verträge abschließen, damit das Glasfasernetz finanziert werden kann – ist mittlerweile in mehr als der Hälfte der teilnehmenden Kommunen erreicht (die LN berichteten).

Für Maßnahmen im Geschäftsbereich Entwässerung sind mehr als zehn Millionen Euro vorgesehen, insbesondere für die Sanierung und den Neubau von Schmutz- und Niederschlagswasserkanälen. Zudem werden Pumpwerke technisch erneuert und es wird in den Fuhrpark investiert. In der Kläranlage in Orth auf Fehmarn wird die Technik erneuert und erweitert. Laut ZVO können dadurch in Zukunft die Betriebskosten reduziert werden.

Die Tochtergesellschaften haben ebenfalls umfangreiche Investitionen geplant. Die ZVO Energie GmbH will beispielsweise etwa zehn Millionen Euro ins Trinkwasser- und Erdgasnetz stecken. Die ZVO Entsorgung GmbH will für drei Millionen Euro unter anderem Technik im Müllheizkraftwerk erneuern und neue Fahrzeuge sowie Abfallbehälter anschaffen.

LN

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