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Ostholstein Zob in Eutin: Grünes Licht für den Planer
Lokales Ostholstein Zob in Eutin: Grünes Licht für den Planer
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22:18 05.08.2016

Ihre Einwendungen und Bedenken zum Neubau des Zob und ihre Vorschläge, wie der bestehende für weniger Geld zu modernisieren sei, wurden in der Einwohnerfragestunde zwar gehört. Dennoch ernüchterte Bauausschussvorsitzende Monika Obieray (Grüne) die engagierten Bürger, die eine Umgestaltung für rund 1,5 Millionen Euro als „unnötig und unverantwortlich“

„Die Basis für den Zob liegt im Isek.“ Bauamtsleiter

Bernd Rubelt

anprangerten: „Diese Planung ist im Stadtentwicklungsausschuss längst beschlossen worden.“

Der lange davor ausgeschriebene Architektenwettbewerb habe für den Zob und den Bahnhofsvorplatz eine wichtige gestalterische Vorgabe gemacht: Der Übergang zur Stadt habe erkennbarer werden sollen. Eine solche Summe für Gestaltung auszugeben, leuchtete der Eutinerin Ulrike Wörle nicht ein. Sie bat, ihr den Nutzen eines neuen Zob zu erläutern. Der habe seine Basis im vor Jahren beschlossenen Integrierten Stadtentwicklungskonzept (Isek), so Bauamtsleiter Bernd Rubelt. „Es gab Untersuchungen dazu, was wir benötigen, um in Zukunft Busverkehr abwickeln zu können. Es ging darum, Überwege zu gestalten, die Mobilität zu verbessern, Barrierefreiheit zu schaffen.“ Auch der Kreis habe Vorgaben gemacht, so Rubelt: „Wir handeln in dem planerische Kontext, den Sie hier beschlossen haben“, sagte er an die Fraktionen gewandt, aus denen im Laufe der Sitzung ebenfalls viel Kritik laut geworden war.

Mit zwei Gegenstimmen (FWE, FDP) wurde die Entwurfsplanung zur Umgestaltung des Zobs letztlich für die weitere Planung freigegeben. Der künftige Busbahnhof soll acht Buchten (erweiterbar auf zehn) haben. Zugunsten komfortablerer Buchten zur Bahnhofstraße hin wird die Mittelinsel um einen Meter verschlankt. Lampen wird es nur auf der Mittelinsel geben, um den 2,30 Meter breiten Gehweg nicht zu beeinträchtigen. Um den in dieser Breite anlegen zu können, bedarf es jedoch der Zustimmung der Deutschen Bahn, weil in den Bahndamm hineingebaut werden muss. Alternativ könnte eine Spundwand hochgezogen werden, aber auch diese ist von der Bahn zu genehmigen. Verhandlungen dazu stehen noch aus. Da kamen bei manchen Stadtvertretern unliebsame Erinnerungen an die Treppe in der Peterstraße hoch.

ben

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