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Ostholstein Vorstandskrise im Heimatverein Fehmarn
Lokales Ostholstein Vorstandskrise im Heimatverein Fehmarn
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14:21 13.10.2018
Nach dem Rücktritt von Sabine und Uwe Erich (v. l.) ist der Vorstand des Heimatvereines Fehmarn geschrumpft. Es bleiben Dr. Klaus-Friedrich Bumann, Klaus Klahn, Georg Hüttmann und Ingelore Spaeth. Quelle: MICHAEL KIRCHNER (ARCHIVFOTO)
Fehmarn

 Mächtig Zoff gibt es beim Heimatverein Fehmarn. Vorsitzender Uwe Erich ist zurückgetreten. „Mit Teilen des Vorstandes ist eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht mehr möglich“, begründete er seinen Schritt.

Für den „Verein zur Sammlung Fehmarnscher Altertümer“, wie er offiziell heißt, hat das weitreichende Konsequenzen. Denn Uwe Erich war im sechsköpfigen Vorstand gleichzeitig Kassenwart. Zudem hat Ehefrau Sabine ihren Posten als Schriftführerin ebenfalls niedergelegt. Im geschäftsführenden Vorstand verbleibt somit einzig Erichs Stellvertreter Dr. Klaus-Friedrich Bumann. Außerdem gehören dem Vorstand Museumsleiter Klaus Klahn sowie die Beisitzer Georg Hüttmann und Ingelore Spaeth an.

Uwe Erichs Rücktritt wird bis spätestens am 31. Dezember wirksam – bis dahin nimmt er lediglich interne Amtsgeschäfte wahr. In einem Schreiben an seinen Stellvertreter mahnt er an: „Ab 1. Januar ist der Verein de facto handlungsunfähig, sofern nicht bis dahin ein neuer Vorstand gewählt wurde.“ Notfalls müsste das Amtsgericht 2019 einen Notvorstand bestellen.

Verein betreut zwei Museen

Der Verein betreut das Fehmarn-Museum in Burg und das Mühlenmuseum in Lemkenhafen. Der Streit habe sich, so Erich gegenüber den LN, inhaltlich vor allem an der „Zukunftsfähigkeit“ der beiden Museen entzündet. So sei eine von ihm angestrebte Museumsberatung und Zertifizierung abgelehnt worden. Auch die Sanierung der Flügelwelle im Lemkenhafen habe immer wieder für Dispute gesorgt – zuletzt bei einem Probelauf für einen Mahlgang in der Mühle.

Unberührt von den Querelen bleibt der traditionelle Heimatabend am 30. November in Bannesdorf (18 Uhr, Gasthof Meetz). Dann spricht Prof. Dr. Oliver Auge (Uni Kiel) über den „Kieler Matrosenaufstand und die Novemberrevolution 1918“.

Gerd-J. Schwennsen

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