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Ostholstein Zusammenarbeit mit Dänemark und Ganzjahrestourismus
Lokales Ostholstein Zusammenarbeit mit Dänemark und Ganzjahrestourismus
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22:12 13.04.2016
OHT-Geschäftsführerin Katja Lauritzen (vorne, Zweite von links) traf die Mitglieder der SPD-Teilfraktion Tourismus. Quelle: Christina Düvell-Veen

Die Geschäftsführerin des Ostsee-Holstein-Tourismus (OHT) sprach große Worte gelassen aus. „Wir schaffen das“, sagte Katja Lauritzen mit Blick auf das deutsch-dänische Interreg-Projekt „React“. Es läuft seit Oktober 2015 und noch bis Ende 2018, verfügt über einen Etat von insgesamt 4,5 Millionen Euro und verfolgt das Ziel, die grenzüberschreitende Region besser zu vermarkten.

„Die Zusammenarbeit der 13 Projektpartner ist zäh angelaufen. Sie war manchmal frustrierend, aber so langsam kriegen wir die Kurve“, erläuterte Lauritzen vor Mitgliedern der SPD-Kreistags-Teilfraktion Planung, Wirtschaft und Tourismus. Der OHT beschäftige sich hauptsächlich mit der Produktentwicklung im Bereich Aktivurlaub, speziell mit Angeboten für Intensivsportler beim Wandern und Radfahren. Außerdem gehe es um eine grenzüberschreitende Netzwerkbildung und einen Wissensaustausch.

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt des kleinen, aber hochmotivierten OHT-Teams in Scharbeutz sei die Vorbereitung von Aktionen für den Ganzjahrestourismus an der Ostsee. Von Oktober bis März sollen Feriengäste mit besonderen Angeboten in die Quartiere gelockt werden. So ist beispielsweise für den 30. Oktober 2016 entlang der Küste ein „Lichtermeer“ geplant. In allen Orten sollen Windlichter, Lagerfeuer, Feuerkörbe, Fackeln und andere Leuchtmittel zu sehen sein. Einige Orte haben bereits winterliche Aktionen angeboten, so das Biikebrennen oder das Anbaden. Für die Aktion „Winterschön“

wird bereits im September auf großen Plakaten in Hamburg, Hannover und Dortmund geworben. In einer Auflage von 170000 Exemplaren wird zudem eine Beilage zum Thema „Winterschön“ in überregionalen Tageszeitungen in Hamburg erscheinen. „Eine Saisonverlängerung schaffen wir aber nur, wenn die Infrastruktur stimmt“, betonte Lauritzen. Sowohl die Vermieter als auch die Gastronomen müssten mitmachen und ihre Betriebe auch im Winter geöffnet haben.

Demnächst beginnt zudem einen Strandkorb-Aktion auf der Landesgartenschau in Eutin. Dort will der OHT die Körbe zur Verfügung stellen.

Gab es im vergangenen Jahr gegenüber 2014 an der Ostsee bereits einen Zuwachs an Übernachtungen von 2,8 Prozent, so deuten auch jetzt wieder alle Zeichen auf eine erfolgreiche Saison hin. „Wir sind in einem guten Entwicklungs-Flow“, ließ Lauritzen die Politiker wissen, ehe sie konkretisierte: „Die Stimmung ist gut, und die Buchungslage ist positiv. Das ist eine 2+.“

Von Christina Düvell-Veen

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