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Ostholstein Zwei bunte Tage am Oldenburger Wall
Lokales Ostholstein Zwei bunte Tage am Oldenburger Wall
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20:05 20.08.2016
Nachwuchs-Musikerin: Anna (5) probiert beim Wallfest ein Blasinstrument nach dem anderen aus. Und entlockt ihnen auch Töne – obwohl das gar nicht immer so einfach ist. Quelle: Fotos: Binder
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Oldenburg

„Der Kopf muss dicker sein als der Hals – das ist ja auch bei uns Menschen wichtig“, scherzt Heiner Luitjens, während er einen kleinen Holzwal in ein 3D-Puzzle zersägt. Der Fehmaraner Kunsthandwerker ist einer von mehr als 30 Ausstellern, die sich an diesem Wochenende beim Oldenburger Wallfest präsentieren. Schon gestern hat die Veranstaltung zahlreiche Besucher auf das Gelände des Wallmuseums gelockt – heute geht es mit viel Programm weiter (siehe Infotext).

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Musik, Kunsthandwerk und Kulinarisches auf dem Gelände des Wallmuseums – Heute geht’s weiter.

Das Wallfest sei „weit über Ostholsteins Grenzen hinaus von Bedeutung“, sagte Kreispräsident Ulrich Rüder (CDU) zur Eröffnung. Er sei „beeindruckt, mit wieviel Elan und Freude hier ehrenamtlich gearbeitet wird“.

Bürgermeister Martin Voigt (parteilos) – der sich auch selbst zum Bierzapfen hinter den Tresen stellte – lobte ebenfalls die Organisatoren der Stiftung Oldenburger Wall für ihren freiwilligen Einsatz. Dass auch viele Vereine und Verbände einen Beitrag zum Programm leisten, zeige zudem, welchen Stellenwert das Wallfest in Oldenburg habe. „Es ist wunderbar, dass wir uns auf eine breite Unterstützung verlassen können“, dankte Stiftungs-Vorsitzender Torsten Ewers den vielen Helfern.

„Die Atmosphäre ist hier immer schön“, findet Heike Sell aus Bad Schwartau, die mit ihrem Mann Rolf selbstgemachte Deko-Artikel aus Holz anbietet. Zum mittlerweile dritten Mal sind die beiden Hobby-Kunsthandwerker dabei. „Das sagt ja eigentlich schon alles“, stellen die beiden fest. Recht haben sie.

Eine der weitesten Anreisen hatten vermutlich Fabian (12) und sein Vater Josef Riedl. Ganz aus der Nähe von Passau in Bayern sind die beiden in den Norden gekommen. Extra fürs Wallfest – „oder zumindest fast“, wie der Papa mit einem Augenzwinkern verrät. Einen Ostsee-Urlaub in Weissenhäuser Strand hängen die Süddeutschen noch mit dran.

Für Luca ist der schon wieder vorbei. Nach einer Erholungsphase in Blekendorf (Kreis Plön) geht es für den Zehnjährigen und seine Miturlauber noch gestern Mittag zurück Richtung Heimat: nach Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz). Allerdings nicht, ohne vorher noch treffsicher ein paar Pfeile auf die Zielscheibe der OSV-Bogenschützen abzufeuern.

Auf dem übrigen Festgelände bummeln die Besucher derweil zwischen den Ständen umher, sitzen plaudernd bei einem Getränk zusammen oder versuchen sich an einem der diversen Spieleangebote. Jetzt kann auch Heidemarie Gabriel aufatmen, eine der Hauptorganisatoren. Mit dem Anglasen der Marinekameradschaft ist der symbolische Startschuss gefallen – das sei jedes Jahr der Moment, in dem bei ihr die Entspannung einsetze, erzählt die Ehrenamtlerin. Dann wisse sie: „Jetzt können wir nichts mehr vorbereiten, jetzt wird es irgendwie laufen.“ Und wer mit Besuchern und Standbetreibern spricht, der weiß: Es läuft gut.

 jen

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