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Ostholstein Zweiter Versuch für eine Stromkonzession
Lokales Ostholstein Zweiter Versuch für eine Stromkonzession
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20:26 23.06.2017

Die Stadt Heiligenhafen wagt einen zweiten Anlauf zur Stromkonzession. Die Verwaltung soll mit Unterstützung der Stadtwerke und der Kanzlei Rödl & Partner das Verfahren angehen – dies ist ein Ergebnis aus der Stadtvertretersitzung.

Für das städtisch geplante Projekt „Bezahlbarer Wohnraum“ soll nach einstimmigem Beschluss als erster Schritt ein Gutachten erstellt werden. Die drei privaten Bauvorhaben für den Bereich ehemalige Gorch-Fock-Schule, am Steinwarder (ehemals Kiki-Bar) und in der Friedrich-Ebert-Straße wurden alle positiv beschieden. Hier werden Ferienwohnungen, Wohnungen und ein Restaurant gebaut.

In der bereits dritten Fassung stand nochmals der Antrag von fünf Stadtvertretern aus drei Fraktionen zum Thema Innenstadt-Attraktivierung auf der Agenda. Beschlossen wurde, dass die Lenkungsgruppe der Stadt sich dieses Themas annehmen soll, ohne eine Aufnahme ins Städtebauförderprogramm zu gefährden. Inhaltlich ist wenig vom Erstentwurf übrig geblieben, wonach die Heiligenhafener Verkehrsbetriebe (HVB) für die Belebung der Innenstadt verantwortlich zeichnen sollten.

Stadtrat Stephan Karschnick (CDU): „Ich freue mich über den Konsens, den wir jetzt erreicht haben. Es ist wichtig, dort am Ball zu bleiben, das wurde immerhin von den Antragstellern erreicht.“

Die CDU brachte den eigenen Antrag durch, wonach der ehemalige KTM-Markt sowie marode Gebäude der Stadt im Thulboden abgerissen werden sollen, um Raum unter anderem für Parkflächen zu schaffen. In der Einwohnerfragerunde blieb die Frage von Werner Sawatzki nach den endgültigen Kosten für den Neubau der Elefantenbrücke ohne Ergebnis. Vorsitzender Gottfried Grönwald (BfH) sagte: „Das wird im Aufsichtsrat der HVB ein Thema. Ich kann Ihnen keine Zahl nennen.“ Sawatzki: „Das ist unbefriedigend.“ Grönwald: „Fragen Sie nächstes Mal wieder nach.“ Kopfschütteln.

Die LN hakten bei den HVB nach. Geschäftsführer Joachim Gabriel: „Geplant waren 574000, geworden sind es wegen Gründungsproblemen 70200 Euro.“

pm

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