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1,6 Millionen Euro für die Alte Sparkasse

Bad Segeberg 1,6 Millionen Euro für die Alte Sparkasse

Millionen für Bad Segeberg: Mit den Plänen, aus der Alten Sparkasse in der Oldesloer Straße 20 einen „WortOrt“ der Begegnung zu machen, hat die  Stadtverwaltung das Bundesumweltministerium überzeugt. Dieses will das Projekt bis 2018 mit knapp über 1,6 Millionen Euro fördern.

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1,74 Millionen Euro wird in die städtische Alte Sparkasse in der Oldesloer Straße gesteckt — 1,6 Millionen davon kommen vom Bund. *

Quelle: wgl

Bad Segeberg. Millionengewinn für die Stadt Bad Segeberg: Mit den Plänen, aus der Alten Sparkasse in der Oldesloer Straße 20 einen „WortOrt“ der Begegnung und Kommunikation zu machen, haben die Planer der Stadtverwaltung das Bundesumweltministerium überzeugt. Dieses will das Projekt bis 2018 mit knapp über 1,6 Millionen Euro fördern.

Während Bürgermeister Dieter Schönfeld an seinem freien Tag auf die Mitteilung des SPD-Bundestagsabgeordneten Franz Thönnes ein freudiges „Das ist ja super“ verlauten ließ, reagierten die Mitarbeiter der Stadtverwaltung gestern noch ungläubig auf die gute Nachricht. „Wir haben noch gar keine Mitteilung vom Ministerium“, sagte etwa Stadtplanerin Ute Heldt, die erst nach Rücksprache mit ihrem Bürgermeister von dem neuen Projekt schwärmte und auch ihre Freude über die 1,6-Millionen-Förderung nicht verhehlen konnte. „Wir haben uns die Finger wund geschrieben“, sagte sie und meinte damit sich und Bauamtsleiterin Antje Langethal. Diese hatte sich bereits beim Verfassen des Förderantrags gute Chancen ausgerechnet.

Das, was in der Oldesloer Straße 20 passieren soll, geht weit über eine energetische Sanierung des Gebäudes hinaus. Vielmehr soll das Haus, in dem bereits die Touristinformation, die Bücherei und das Archiv der Stadt untergebracht sind, zu einem „Ort von Kommunikation, Austausch und Aufbau von Beziehungen zu Menschen und Gegenständen aus Sprache und Zeit werden“, wie in dem Förderantrag zu lesen ist. „Die Nutzungen, die es in der Alten Sparkasse bereits gibt, wollen wir dort zu einem Ganzen zusammenführen. Als Stadt-Info- Haus soll es ein Ort des gelesenen und gesprochenen Wortes, ein Ort der Sprache und Sprachen und außerdem ein angenehmer Rückzugsort inmitten der Stadt werden“, verrät Ute Heldt.

Die Ideen, wie ein solches Vorhaben in die Tat umgesetzt werden soll, können sich sehen lassen. Dabei wird der Hinterhof eine zentrale Bedeutung für den „WortOrt“ erhalten. Dort, wo jetzt noch Autos geparkt werden, sollen Sitzgelegenheiten, Blumen und ein angenehmes Ambiente zum Verweilen einladen, um ein gutes Buch zu lesen, einen Klönschnack zu halten oder bei einem kulturellen Angebot innezuhalten. Mit einer Abschrägung zu den Lichtschächten des Archivs, das dann mit größeren Fenstern ausgestattet wird, soll das Gedächtnis der Stadt mit mehr Licht wenigstens optisch aus seinem Kellerdasein geholt werden. Einen direkten Bezug zum „WortOrt“ soll auch die Pflasterung des Hinterhofes erhalten: In ihr werden Wörter eingearbeitet sein.

Geplant ist im hinteren Gebäudeteil zudem ein kleiner Anbau, der unter anderem mit einer Bühne und einem Lesesaal ausgestattet werden soll. Alles wird barrierefrei sein, damit auch Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen und ältere Menschen den Ort des Wortes erleben und genießen können.

Fast Tausend Projekte

140 Millionen Euro war der Fördertopf des Bundesumweltministeriums, der im letzte Nachtragshaushalt bereitgestellt worden war, groß. Mit dem Geld sollte die Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur gefördert werden. 998 Städte und Gemeinden haben ihre Projektskizzen eingereicht, weil sie gerne ein Stück vom Kuchen abgehabt hätten. „Damit waren die zur Verfügung stehenden Mittel um das 15-fache überzeichnet“, sagte der Bundestagsabgeordnete Franz Thönnes, der sich umso mehr für Bad Segeberg freut.

Die Stadt hatte 1,74 Millionen Euro beantragt. pd

Petra Dreu

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