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Segeberg 10 000 hatten beim Jahresfest ihre Freude
Lokales Segeberg 10 000 hatten beim Jahresfest ihre Freude
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22:19 02.09.2013
Ganz angetan zeigte sich die kleine Leonie aus Geschendorf von diesem Stoffschwein, das sie an einem der Stände des Jahresfestes in Rickling entdeckt hatte. Quelle: Fotos: Silvie Domann

Einander begegnen und miteinander feiern, das taten über 10 000 Menschen am Sonntag in Rickling. Der Landesverein für Innere Mission hatte zum traditionellen Jahresfest eingeladen.

Neben den vielen kulinarischen Leckereien an dutzenden von Ständen war es vor allem die Verkaufsausstellung, die viele tausend Besucher am Wochenende nach Rickling zog. Die verschiedenen Werkstätten des Landesvereins sowie die unterschiedlichen Stationen des Psychiatrischen Krankenhauses verkauften unter anderem Korbwaren, Holzspielzeug, Handarbeiten, Kunstgewerbe und noch vieles Selbstgebasteltes mehr.

„Schade, dass die Schaukelbank schon verkauft ist, die ist wirklich bequem und hätte noch gut in unseren Garten gepasst“, sagte zum Beispiel Renate Bollow aus Neumünster, die mit ihrem Mann Hein und ihrem Enkel Semih auf dem Fest war. „Ich mache hier viel Musik, spiele auf dem Keyboard und ringe den Bewohnern ein Lächeln ab. Das Fest ist in jedem Jahr immer wieder toll", sagte Bollow.

Das fand auch das Ehepaar Schaper aus Geschendorf, das zum ersten Mal mit Enkelin Leonie auf dem Fest war. Die Kleine war ganz fasziniert von einem Stoffschwein, das sie eingehend untersuchte. „Das Fest ist sehr schön, es gibt Superangebote für alle Kinder. Wir empfehlen das Fest unbesehen weiter“, sagten dazu die Großeltern.

Zahlreiche Bastel- und Spielaktionen gab es für die Mädchen und Jungen. Ob nun der „Quattro Highjump“, der Schminkstand, der jonglierende „Herr Kammann“ oder auch „Smaug“, der Stelzendrache — für die jungen Besucher gab es viel zu sehen und zu erleben.

Informieren konnten sich dagegen die älteren Besucher an den Ständen der verschiedenen Stationen. Außerdem gab es auch in diesem Jahr wieder die beliebte Tombola und die Info-Rallye, die die Gäste veranlasste, die unterschiedlichen Stände auf der Festwiese aufzusuchen, um die Fragen zu beantworten.

Hörenswert war auch das musikalische Programm. So zog zum ersten Mal die „Käpt‘n Kümo‘s Marching Band“ über das Gelände und begeisterte mit ihrer Marching-Musik. Doch auch Harfenklänge, Akustik-Rock, Jazz und Volkslieder gab es zu hören. „Ein Fest für Jung und Alt, Kranke und Gesunde“, sagte der Direktor des Landesvereins, Pastor Rüdiger Gilde, in einem Interview mit „Rickel-TV“, dem heimischen Internetsender, der seit Mai jeden ersten Montag im Monat eine Sendung im Netz hochlädt.

Des weiteren sei es für den Landesverein ein gutes und deutliches Zeichen der Verbundenheit mit der Kirche, dass der Landesbischof Ulrich weiterhin Vorsitzender des Landesverein für Innere Mission bleibe, sagte Gilde. Das Jahresfest mit einem nicht alltäglichen Gottesdienst und den vielfältigen Teilnehmern spiegele das Besondere wider, so der Pastor.

Silvie Domann

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