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Segeberg 107 Feuerwehrmänner kämpfen gegen Brand in Dreifamillienhaus
Lokales Segeberg 107 Feuerwehrmänner kämpfen gegen Brand in Dreifamillienhaus
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08:16 02.12.2016
Die Einsatzkräfte konnten nur unter Einsatz von Atemschutzgeräten das Gebäude betreten. Quelle: Kreisfeuerwehrverband Segeberg
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Rohlstorf

Im Ortsteil Margarethenhof wurde Donnerstagabend gegen 19.30 Uhr ein piepender Heimrauchmelder bemerkt. Es wurde Alarm für die umliegenden Feuerwehren ausgelöst. Nach kurzer Zeit trafen die ersten Wehren am Einsatzort ein und stellten fest, dass ein Gebäudeteil des Dreifamilienhauses verraucht war. Personen befanden sich nicht mehr in der betroffenen Wohnung.

In der Nähe des Ofens gelagertes Holz hatte sich entzündet und war in Flammen aufgegangen, teilt die Feuerwehr mit. Da das Feuer sich auch in die Zwischendecke ausgebreitet hatte, wurde diese geöffnet um die Glutnester gezielt abzulöschen. Der Rauch breitete sich auch in die anderen Wohneinheiten des Gebäudes aus. Die verrauchten Räume wurden durch Hochleistungslüfter belüftet und die weiteren Räume untersucht, um weitere Brandnester auszuschließen. Dies geschah aufgrund der Rauchentwicklung unter Atemschutz.

Die Glutnester wurden gezielt abgelöscht, um unnötigen Wasserschaden zu verhindern. Da sich die Siedlung außerhalb des Ortskernes befand, war es notwendig, viele wasserführende Fahrzeuge an die Einsatzstelle zu bringen. Parallel wurden über einen Kilometer Schlauchleitungen verlegt, um die Einsatzstelle bei einer Ausbreitung des Feuers mit ausreichend Löschwasser zu versorgen. "Wieder einmal zeigte sich: Heimrauchmelder retten Leben sowie Hab und Gut", sagt Sönke Möller vom Kreisfeuerwehrverband Segeberg. Zur Schadenhöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Insgesamt war die Feuerwehr unter der Leitung des stellvertretenden Rohlstorfer Gemeindewehrführers André Folta mit 107 Einsatzkräften in elf Fahrzeugen vor Ort. Neben der Wehr Rohlstorf waren dies die Feuerwehren Wensin Garbek, Krems II, Travenhorst, Schieren, Westerrade und Klein Rönnau. Auch der Rettungsdienst sowie Polizei und Kripo waren an der Einsatzstelle.

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