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124 Schönheiten aus Blech und Chrom

Leezen 124 Schönheiten aus Blech und Chrom

Am Sonntag führte die Veteranenfahrt des AMSC betagte Oldtimer auf 120 Kilometern durch den östlichen Kreis Segeberg.

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Waren der Hingucker: Carola und Harald Renger mit ihrem Trabant aus dem Jahr 1966. Als Anhänger hatte Harald Renger einen halben Trabi restauriert und in den gleichen Farben lackiert wie seinen fahrbaren Untersatz, den er als Schrottauto von seiner Frau geschenkt bekam.

Quelle: Fotos: Dreu

Bad Segeberg/Leezen. 124 betagte Schönheiten aus Blech haben sich am Sonntag auf den Weg durch den Kreis Segeberg gemacht. Vom Autohaus Senger in Bad Segeberg aus knatterten die Oldies auf zwei oder vier Rädern über Blunk, Garbek, Tensfeld und Wahlstedt nach Leezen, wo sich die Fahrer auf dem Dorfplatz stärken und Schaulustige die historischen Vehikel bestaunen konnten.

LN-Bild

Am Sonntag führte die Veteranenfahrt des AMSC betagte Oldtimer auf 120 Kilometern durch den östlichen Kreis Segeberg.

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„In Nehms haben sogar Zuschauer an der Straße gesessen, um den besten Blick zu haben.“ Thorsten Hiebner, Beifahrer

Das Wetter spielte mit, als sich die Oldtimer-Fahrer den Fahrtwind um die Ohren wehen ließen. Darüber war besonders Thorsten Hiebner froh, der als Beifahrer im VW-Käfer-Cabrio von Stephanie Schulz-Jander saß. „Ich war am Tag zuvor bei der Karl-May-Premiere. Da ist ja alles weggeschwommen“, unkte er und lobte die Strecke, die Arno Wichmann und sein Team vom Automobil- und Motorsportclub (AMSC) Bad Segeberg ausgesucht hatten. „Die Strecke ist schön. In Nehms saßen sogar kleine Grüppchen von Zuschauern am Straßenrand, die sich gefreut haben, als wir vorbeigefahren sind. Das war richtig toll“, so Thorsten Hiebner. Für die Fahrt im 1977 gebauten Cabrio hatte er sich sogar eine Lederhaube als Kopfschutz besorgt. Als Dritte im Bunde hatte Susanne Kabke auf der Rückbank Platz genommen.

Wer den Platz erreicht hatte, hatte bereits 80 der insgesamt 120 Kilometer langen Strecke hinter sich gebracht und zudem verschiedene Wertungsprüfungen und Aufgaben erledigt. Am alten Feuerwehrhaus gab es Essen und Getränke, es wurde gefachsimpelt und die Zuschauer hatten wie später auch in Bad Segeberg die Gelegenheit, sich die Raritäten aus Blech einmal genauer anzusehen.

Ein Hingucker war der Trabant mit Anhänger, den Carola und Harald Renger mitgebracht hatten. Dabei hatte Harald Renger ganze Arbeit geleistet. Er hatte nicht nur das Auto restauriert, sondern ihm dazu passend einen Anhänger verpasst, der aus einem halben Trabant gefertigt worden war. In den gleichen Farben (dunkelrot und cremeweiß) lackiert, war das Gespann nicht zu übersehen und traf das Interesse der Besucher. Sie hatten besonders den Anhänger im Blick. „Wenn es für ein kaputtes Fahrzeug keine Ersatzteile gab, hat man schon mal einen Anhänger daraus gemacht. Damit transportieren wir eine ganze Campingausrüstung“, erzählt Harald Renger, der den Trabi in schrottreifem Zustand mit einer dicken Schleife von seiner Frau Carola zum Geburtstag geschenkt bekam.

Aber auch viele andere Fahrzeuge wurden zum Magneten, wie der schicke Jaguar XK150 aus dem Jahr 1959, den Dieter und Ursel Willhoeft mit nach Leezen gebracht hatten. Organisator Arno Wichmann freute sich über die große Resonanz auf die 36. Internationale ADAC-Veteranenfahrt, bei der sogar ein Fahrzeug des Automobilclubs zu den Gewinnern gehörte. Stefan Schwarz, Geschäftsleiter des ADAC Schleswig-Holstein, hatte nämlich mit einem gelben VW-Käfer des Clubs aus dem Jahr 1959 an der Fahrt teilgenommen und prompt in der Altersgruppe bis 1960 den ersten Platz belegt. Bei den Motorrädern trugen in der Klasse M2 zwei der Besten den Namen Lewe. Ronny hatte auf einer BSA aus dem Jahr 1925 an der Fahrt teilgenommen, Robin auf einer NSU aus dem Jahr 1928.

Petra Dreu

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