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Segeberg 14-Jährige von Hunden angegriffen und schwer verletzt - Polizei erlegt Kampfhund mit 14 Schüssen
Lokales Segeberg 14-Jährige von Hunden angegriffen und schwer verletzt - Polizei erlegt Kampfhund mit 14 Schüssen
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15:06 08.01.2013
Quelle: Arne Mundt

Das Mädchen war von den beiden

Hunden ihrer Mutter angegriffen und im Gesicht und an den Armen

schwer verletzt worden. Der Kampfhund-Mischling und Boxer-Mischling

hatten sich am Montag in Fahrenkrug in Schleswig-Holstein zunächst

gegenseitig blutig gebissen. Dann fielen sie nach Polizeiangaben

offenbar über das Mädchen her.

Der Gesundheitszustand des 14-Jährigen

Mädchens, das einen blutigen

Hundekampf zuhause mit bloßen Händen stoppen wollte, ist „stabil und gut“. Das teilte die Polizei

am Dienstag unter Berufung auf die behandelnden Ärzte mit. Der

Teenager befindet sich nach wie vor im Krankenhaus. Zunächst

gemeldete Gesichtsverletzungen bestätigten sich nicht. Das Mädchen

erlitt Bisswunden an den Armen.

Die Beamten töteten den Kampfhund mit

14 Schüssen, als er blutüberströmt durch den Ort lief. Den zweiten

Hund überfuhr ein Feuerwehr-Fahrzeug. Das Mädchen kam schwer verletzt

in ein Krankenhaus. Dennoch habe sich die 43-jährige Hundehalterin

verständnislos über die Tötung ihrer Hunde gezeigt, so die Polizei.

Zu dem Angriff war es den Angaben zufolge gekommen, als das

Mädchen versucht hatte, die kämpfenden Tiere zu trennen. Die Mutter

war zu dem Zeitpunkt nicht Zuhause. Gegen die Hundehalterin wurde

Strafanzeige wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung

durch Unterlassen erstattet.

Die Hunde waren einer Polizeistreife um die Mittagszeit auf der

Straße aufgefallen. Der weiße Kampfhund sei über und über mit Blut

rot gefärbt gewesen, heißt es im Polizeibericht. Auch um das Maul

herum sei alles rot gewesen.

Die Polizisten verfolgten den Hund, warnten Bürger per Megafon und

erschossen das Tier. Warum so viele Schüsse nötig waren, war zunächst

unklar. Auch der zweite Hund lief durch den Kampf

gezeichnet frei auf der Straße herum, bevor ihn die Feuerwehr

überfuhr.

LN

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