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Segeberg 2,3 Prozent plus: Jugendfeuerwehren auf Wachstumskurs
Lokales Segeberg 2,3 Prozent plus: Jugendfeuerwehren auf Wachstumskurs
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22:55 15.02.2016
Malte (links) und Silas, beide sind zehnjährige Nachwuchs-Feuerwehrleute aus Groß Niendorf, freuen sich über die Handy-Aktion, die Alia Zentel (20) für den Martin-Meiners-Förderverein organisiert.

So standen im vergangenen Jahr 202 Neueintritte 128 Austritten gegenüber. Insgesamt gehören derzeit 827 Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren zu dem Jugendfeuerwehren, ein Plus von 2,3 Prozent. Neun Jugendwehren haben Mitglieder mit Migrationshintergrund. Im Jahr davor waren es nur vier Wehren. Auch der Anteil der Mädchen steigt stetig. In diesem Jahr konnte der Kreisjugendwart immerhin 213 Mädchen verzeichnen, ein Plus von 3,9 Prozent. Der Mädchenanteil beträgt damit 25,8 Prozent.

Erst im vergangenen Jahr wurden in Hartenholm und Stuvenborn zwei weitere Jugendfeuerwehren gegründet, deren Zahl damit auf 30 angewachsen ist. Fünf von ihnen haben bei der Aufnahme neuer Mitglieder sogar eine Warteliste. „Sechs Jugendfeuerwehren haben aber auch Nachwuchssorgen. Das darf man nicht vergessen“, sagte Kreisjugendfeuerwehrwart Sebastian Sahling. Rein gar keine Nachwuchssorgen hat die Jugendfeuerwehr des Amtes Kisdorf. Sie konnte die meisten Neuzugänge verzeichnen und wurde daher von Landrat Jan Peter Schröder (parteilos) in ein Schnellrestaurant eingeladen. Weil das Team zusätzlich auch noch die Wertung des Kreisjugendwartes gewonnen hatte, wurden es zusätzlich noch zum Eis eingeladen.

„Feuerwehr ist eine Lebenseinstellung“, sagte Thomas Stelling, der sich als Fachbereichsleiter Lehrgangswesen vom Vorstand und den Nachwuchs-Brandschützern verabschiedete. Er betonte, viele interessierte junge Menschen gefunden zu haben. Sein Fachbereich wird zunächst kommissarisch von Niklas Schütt übernommen.

Eine Zusammenarbeit mit den Jugendfeuerwehren will der Martin-Meiners-Förderverein (MMFV) des Wege-Zweckverbands (WZV) wieder aufleben lassen. Zuletzt hatte es vor acht Jahren eine Kooperation gegeben. Damals wurden Batterien gesammelt, in diesem Jahr sind es nun Batterien und Handys, die die Jugendlichen sammeln sollen. „Raus aus der Schublade“ heißt die Aktion für die Nachwuchs-Brandschützer, die zusätzlich dazu aufgerufen sind, ihre Sammelaktion zu dokumentieren. Sei es mit Fotos oder einem Film zu dem Thema. Anschließend wird das Projekt bewertet.

Anmeldeschluss für die Aktion des Vereins ist am 13. Mai. Gewogen und gezählt wird dann am 15. Oktober. Die Preisverleihung ist für den 4. November vorgesehen. Der Preis allerdings ist noch geheim.

Wahlen und Ehrungen

Ihre zweite Wiederwahl zur Kreisjugendgruppenleiterin erlebte Svea Widmann. Im nächsten Jahr allerdings müssen sich die Delegierten Gedanken machen, denn dann tritt die Nachwuchs-Feuerwehrfrau in die aktive Wehr über.

Auch der stellvertretende Kreisjugendwart Arne Dewitz hat bereits angekündigt, sich im nächsten Jahr nicht mehr einer Wiederwahl zu stellen. Anders im Fachbereich Finanzen:

Hier wurde Yvonne Rehberg für sechs Jahre wiedergewählt. Niklas Schütt übernimmt das Amt des Fachbereichsleiters Lehrgangswesen kommissarisch für ein Jahr. Zuvor hatte Thomas Stelling erklärt, für dieses Amt nicht wieder antreten zu wollen.

Geehrt wurden Thomas Stelling und Jörg Neubauer mit der Leistungsspange in Silber. pd

Petra Dreu

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