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Segeberg 25 Jahre Kiwanis: Alle meine Entchen
Lokales Segeberg 25 Jahre Kiwanis: Alle meine Entchen
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21:14 26.08.2017
So sehen Sieger aus: Das mit Strass besetzte Entchen von Karin Maedje kam als erstes ins Ziel und wurde von Oliver Jürgens eingetütet. Quelle: Fotos: Heike Hiltrop

Gemächlich, nur mit einem Wasserstrahl aus einem THW-Boot sanft angetrieben, dümpelten gestern 821 Quietschetiere am Großen Segeberger See ins Ziel.

821 meist liebevoll gestaltete Enten gingen gestern am Großen Segeberger See über die Distanz von knapp 200 Metern.

Siegerin beim großen Kiwanis-Entenrennen wurde das mit Strass-Steinchen besetzte Tier mit der Nummer 30357.

Die Seepromenade bot trotz weniger Teilnehmer als in den Jahren zuvor, ein herrliches Bild: Etliche Besucher hatten es sich auf den Rasenflächen und Bänken gemütlich gemacht. Kinder wateten durch das Kneippbecken und über allem machte sich eine Stimmungs-Mischung aus Familienausflug und Wettkampf-Aufregung breit. Es gab HSV-Enten und Hulahula-Entchen, Grufti- und Hippietiere, beklebte und bemalte Schätzchen, funkelnde Schmuckstücke und ganz schlichte gelbe Gummitiere. Schon am Freitag zur Geburtstags-Feier, anlässlich des 25. Club-Jubiläums waren zahlreiche Besucher vorbeigekommen.

Während am Kiwanis-Stand die originellsten Teilnehmerinnen gekürt wurden, meldeten die letzten Kurzentschlossenen noch rasch die letzten Quietschetiere an. Schon vor dem Start standen die ersten Gewinner fest: „Wir alle. Denn der Erlös geht wieder an viele gute Zwecke“, betonte „Entenvater“ und Kiwanis-Schatzmeister Werner Schulze. Im vergangenen Jahr kam so die stattliche Summe von 4300 Euro zusammen.

Luca aus Wahlstedt wurde die zweite große Gewinnerin an diesem Tag. Die Zehnjährige hatte ihrer Rennente namens „Hapi“ ein gefaltetes Papierschiffchen als Hut verpasst und es unter anderem mit der Flagge ihrer Heimat Ungarn bemalt. Das kam bestens an bei den Juroren „Schrulla“ und Björn Ortmann. „Für mich ist es wichtig, dass unter den Top-Five ganz klar Kinderhandschriften zu erkennen sind“, nannte der Lübecker Kinderbuchautor und Liedtexter eines seiner Auswahlkriterien.

Beim Rennen, das dieses Mal nicht mit einem spektakulären Radlader-Schaufel-Start aus luftiger Höhe, sondern vom Schlauchboot aus begann, ging es dann um Tempo – im weitesten Sinne. Lange hatte sich auf der knapp 200-Meter-Distanz ein kleines Grüppchen von dem Hauptfeld abgesetzt.

Kinder feuerten ihre Plastik-Tiere an, Erwachsene hielten mit den Smartphones auf das Wettkampffeld. Der leichte Wind – bestenfalls Stärke 1 trieb dabei vor allem eine Ente mit großer Pril-Blume auf dem Bürzel voran, die wie ein Segel wirkte. Doch kurz vor dem Ziel setzte sich das Gummitier von Karin Maedje aus Glinde (Kreis Stormarn) an die Spitze. „Das ist meine Ente! Wahnsinn“, konnte die 68-Jährige ihr Glück kaum glauben.

Zufällig war die passionierte Entensammlerin beim Einkaufen auf das Entenrennen aufmerksam geworden und machte mit. Mit einem Einkaufs-Gutschein in Höhe von 500 Euro, trat sie überglücklich den Heimweg an.

Über 60 Preise

Die Kiwanis-Mitglieder des Segeberger Clubs setzen sich nun schon seit 25 Jahren für das Wohl von Kindern ein. Aufwändigste Veranstaltung hierfür dürfte das Entenrennen sein. Wer bei der Preisvergabe nicht mehr dabei war, der sollte einen Blick in das Internet werfen. Hier veröffentlicht der Kiwanis-Club kommende Woche die Enten-Siegernummern auf seiner Homepage: www.kiwanis.de. hil

Heike Hiltrop

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