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Segeberg Jugendzentrum Trappenkamp feiert Jubiläum
Lokales Segeberg Jugendzentrum Trappenkamp feiert Jubiläum
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20:23 27.11.2018
Melanie Sell, Ibrahim Ngote, Dieter Wendt und Svenja Lutkat (v. l.) bei der Feier zum 40. Bestehen des JuZ Trappenkamp. Quelle: Heike Hiltrop
Trappenkamp

 In einer Feierstunde überreichte Bürgermeister Eberhard Grosse am 3. November 1978 symbolisch den Schlüssel an Dieter Wendt. Die nächsten mehr als 30 Jahre war der Jugendbetreuer das Gesicht vom JuZ. Wenn einer im besten Sinne des Wortes als Berufsjugendlicher bezeichnet werden könnte, dann Wendt. Denn, so sein Credo, man müsse sich seine Jugend bewahren, um erfolgreich in dem Bereich zu sein. „Ich habe hier nicht gearbeitet, ich habe hier gelebt“, betont der 71-Jährige noch heute. Mittlerweile hat ihn Svenja Lutkat abgelöst. Und dennoch gehört er nach wie vor zum Team. Ehrenamtlich. Zum 40. Geburtstag des Jugendzentrums kamen alle zur gemeinsamen Feier bei einem Tag der offenen Tür zusammen: Leiter, Ehemalige, Ehrenamtler, Kinder und Jugendliche.

Mit einem Tag der offenen Tür feierte das JuZ in Trappenkamp sein 40-jähriges Bestehen. Quelle: Heike Hiltrop

Alles begann mit Eigeninitiative beim Umbau der ehemaligen Kommandantur an der Hermanstätter Straße. Disco, Teestube und „Neigungsgruppen“ sollten zukünftig angeboten werden. Hilfestellung sollte Sozialpädagoge Dieter Wendt im „Haus der Jugend“ geben. Ziel sei es der Jugend in Trappenkamp ein selbst verwaltetes Angebot zu machen, bei dem Wendt lediglich „Spontanität zügeln und falsch verstandene Freiheiten bremsen“ sollte, hieß es 1978 im hiesigen Gemeindeblatt.

Im Laufe von vier Jahrzehnten hat sich vieles im Angebot verändert. Geblieben sind nur das alte Gebäude, das bald ausgedient hat, hofft Svenja Lutkat, ein paar alte Möbel, der Platz zum Chillen und der Auftrag. Beim Tag der offenen Tür konnten sich Eltern, Gemeindevertreter, Bürger und Eltern ein umfassendes Bild von Trappenkamps 40-jähriger Jugendarbeit machen.

Mit einem Tag der offenen Tür feierte das JuZ in Trappenkamp sein 40-jähriges Bestehen. Quelle: Heike Hiltrop

Air-Hockey kann jetzt dank einer großzügigen Spende vom Turnverein und der Arbeitsgemeinschaft der Wirtschaftsunternehmen hier gespielt werden. Es gibt sowohl sportliche als auch kreative und kulturelle Freizeitangebote. Ein Lesezimmer, die Kinder-Disco und das Lego-Projekt „World-Robot-Olympiad“, kurz WRO, gehören dazu. Workshops, das Bandfeeling-Projekt, Kochen, Sport (immer montags, offene Treffs und demnächst Seifenkisten bauen, stehen auf dem Programm. In einer Kooperation mit der Kreismusikschule wird ein Musical für „kleine Deutschlerner“ zwischen vier und elf Jahren einstudiert. „Liederspaß mit Bonobo“ heißt das Projekt nach einer Buchvorlage. Finanziert wird es im Rahmen des Bündnisses für Bildung mit Bundesmitteln. Die Kinder, die mitmachen – es sind noch ein paar Plätze frei – zahlen nichts. Premiere soll im Sommer 2019 sein.

  Das vielseitige Angebot werde ganz unterschiedlich genutzt, sagt Kinder- und Jugendpflegerin Svenja Lutkat. Geöffnet ist das Jugendzentrum montags bis freitags zwischen 14 und 19 Uhr und an zwei Sonnabenden im Monat von 15 Uhr an bis 16.30 Uhr.

Heike Hiltrop

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