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Segeberg 40 statt 3,5 Tonnen — Trucker ignorieren Hinweisschilder
Lokales Segeberg 40 statt 3,5 Tonnen — Trucker ignorieren Hinweisschilder
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21:42 25.06.2013
Zulässig sind 3,5 Tonnen: Gerade ist ein 40-Tonner über die Brücke gefahren. Kreismitarbeiter Nils Petersen sprintet, hält den Lastzug an.
Klein Gladebrügge

Zugelassen ist die nur einseitig befahrbare Brücke (ungefähres Baujahr 1870) für höchstens 3,5 Tonnen. Darauf weisen auch zahlreiche Schilder auf der Kreisstraße hin. Während oben 40 Tonnen rüberpoltern, arbeiten unten im Gewölbe die Handwerker, um die Brücke zu stabilisieren. Die vielen Schilder, die auf die extrem eingeschränkte Tragfähigkeit hinweisen, scheint einige Brummifahrer nicht zu kümmern.

Nils Petersen sprintet hinter dem Lastzug her, macht auf sich aufmerksam. Schließlich hält der Fahrer. „Wie können Sie nur die Warnschilder ignorieren. Wir stellen die Schilder doch nicht aus Witz und Tollerei auf. Das ist unglaublich fahrlässig, was Sie hier machen“, liest Petersen dem Fahrer die Leviten. Der gibt an, nur nach seinem Navi gefahren zu sein. „Wir schreiben ihn auf, das gibt eine Anzeige“, sagt Wolf. So ein Verhalten sei gefährlich und müsse Konsequenzen haben. Kurz vorher hatte ein anderer LKW an der Brücke noch die Kreismitarbeiter bemerkt und war „in die Eisen“

gegangen. Mit Rangiermanövern auf engstem Raum konnte er seinen Lastwagen noch wenden. Trotz Geschwindigkeitsreduzierung wird schnell gefahren, wagen immer wieder Lastwagen das Unglaubliche. In Herrenmühle ist Verkehrs-Wildwest.

wgl

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