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Segeberg 450 Einsatzkräfte retten orientierungslosen Rentner
Lokales Segeberg 450 Einsatzkräfte retten orientierungslosen Rentner
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14:45 27.10.2014
Gegen Mitternacht wurde der Mann schließlich in Kisdorf gefunden. Quelle: dpa
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Winsen

Ein 86 Jahre alter, orientierungsloser Mann hat gestern Abend in Winsen (Kreis Segeberg) einen Großeinsatz diverser Rettungsorganisationen ausgelöst. Knapp 450 Einsatzkräfte suchten in und um Winsen nach dem Rentner.

Acht Stunden nach seinem Verschwinden wurde der Mann schließlich stark unterkühlt, aber den Umständen entsprechend wohlbehalten im Weedenweg in Kisdorf gefunden. Er wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Nachdem Familie und Nachbarn bereits drei Stunden nach dem dementen Senior gesucht hatten, wurde gegen 19 Uhr am Abend die örtliche Feuerwehr informiert. Gemeindewehrführer und Einsatzleiter Volker Sielk ließ zunächst die Hundestaffel des DRK alarmieren und forderte zudem zwei Wärmebildkameras der benachbarten Feuerwehr Kaltenkirchen an.

„Aufgrund des Einbruchs der Dunkelheit sowie der sinkenden Temperaturen haben wir dann zusätzlich sieben umliegende Wehren aus dem Amtsbereich, die Führungsgruppe des Amtes Kisdorf sowie das THW Kaltenkirchen nachalarmiert“, sagt Einsatzleiter Sielk. Auch ein Hubschrauber der Bundespolizei unterstützte aus der Luft die Suche.

Nachdem der Mann um 22.30 Uhr immer noch nicht gefunden worden war, wurden auch noch die zweite und dritte Feuerwehrbereitschaft des Kreises zur Unterstützung alarmiert. In vielen Orten in den Ämtern Leezen und Itzstedt sowie Kaltenkirchen-Land und Bad Bramstedt-Land heulten die Sirenen.

Kurz bevor die Bereitschaften die Suche aufnahmen, wurde der Senior gegen Mitternacht von Feuerwehrkräften auf dem Weedenweg in Kisdorf stark unterkühlt aufgefunden und in ein Krankenhaus eingeliefert.

Nach knapp fünf Sunden konnte der Großeinsatz der Rettungsorganisationen beendet werden.

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