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Segeberg 5500 Besucher bei den „Luftsprüngen“
Lokales Segeberg 5500 Besucher bei den „Luftsprüngen“
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18:22 14.10.2017
Das SE-Kulturtage-Team Sabine Lück, Edda Runge und Rabea Koch (v.l.) ist zufrieden. Die neu angebotenen Kulturformate sind gut angenommen worden. Quelle: Foto: Silvie Domann
Bad Segeberg

Unter dem Motto „Luftsprünge“ hatten die Organisatorinnen Edda Runge, Rabea Koch und Sabine Lück neben den üblichen Kunstformen dieses Jahr ein Augenmerk auf neue Formate gelegt: das SE-Kulturdorf, die SE-Kulturnacht und die Junge Kunst. „Wir stecken mitten in der Auswertung, noch sind nicht alle Feedback-Bögen zurück“, sagt Sabine Lück, und sie kündigt an, dass sie zeitnah ein detailliertes Resümee ziehen wollen. Die drei Frauen zeigen sich allerdings schon jetzt zufrieden mit den vierten SE-Kulturtagen. Viele begeisterte Besucher seien da gewesen, vor allem viele fremde Gesichter.

Damit hat sich ein Wunsch des Teams erfüllt: Das Festival mache neugierig auf Neues, Segeberger hätten sich geöffnet und auch längere Fahrtstrecken in Kauf genommen, um aus gewohnten Bahnen auszubrechen.

Gut angenommen worden seien auch die neuen Kunstformate. Das „Kulturdorf“ sei ein Kulturfest für die Familie und eine gute Mischung aus auftretenden Künstlern und Mitmachaktionen gewesen. „Wir wollten nicht nur einen Raum belegen, sondern die Gemeinde miteinbeziehen“, sagt Edda Runge. In Fehrenbötel sei das geschehen, ein Gemeindevertreter habe sogar die Bullerbü-Häuser ins Dorf transportiert. „Wir wollten, dass die Leute kommen und sich aufhalten. Und das haben sie getan“, freut sich Sabine Lück. Mit der Kulturnacht in der Schlamersdorfer Kirche, in der unter anderem eine Lichtinstallation zu sehen war, hätten sie eine andere Seite der Kunst zeigen wollen: Experimentelles, Neues und Provokantes. „Kunst muss nicht gefällig sein, sie darf spalten und kann Stellung beziehen. Auch das Konzept ist aufgegangen“, sagt Sabine Lück. Ebenso die Junge Kunst: Elf Künstlerinnen, die ihre Wurzeln im Kreis haben und nun außerhalb studieren, zeigten Projekte oder boten Mitmachaktionen an. „Das Angebot von Sinja Gerwin beispielsweise war generationsübergreifend, auch ich habe mal wieder gemalt“, erzählt Rabea Koch.

Hervorzuheben sei zudem die Ausstellung „Luft nach oben“ in der Remise. Der Kieler Fotograf Jan Petersen und der ehemalige Banker Helmut Schiffler aus Bad Bramstedt spüren Skulpturen im öffentlichen Raum auf, die sie fotografieren. Fotos dieser Kunstwerke waren zu sehen. „Wir können uns dem Motto der Ausstellung anschließen. Wir sind zufrieden, aber es ist noch Luft nach oben.“

Von Silvie Domann

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