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80 Schüler spenden an einem Tag ihr Blut

Bad Segeberg 80 Schüler spenden an einem Tag ihr Blut

Das DRK freut sich, dass sich mittlerweile alle Berufsbildungszentren des Landes an der Aktion beteiligen.

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Über 80 Schülerinnen und Schüler des Berufsbildungszentrums Bad Segeberg (BBZ) spendeten gestern Blut, darunter auch Jana Hamel aus Quaal (r.), eine Schülerin aus der FOS 13.

Quelle: Foto: Kullack

Bad Segeberg. „Manche kommen sicher nur, weil sie den Imbiss hinterher haben wollen“, mutmaßt Harald Hinz, Referent des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost in Lütjensee. Doch ob Imbiss oder nicht — die Blutspendebereitschaft der Schüler in Bad Segeberg kann sich sehen lassen: 160 Schülerinnen und Schüler des Berufsbildungszentrums (BBZ) über 18 Jahre spendeten und spenden gestern und heute ihr Blut für Unfallopfer und kranke Menschen.

Die Blutspendezentrale braucht täglich Spender für 720 Blutkonserve-Einheiten, und das kann zuweilen recht knapp werden — auch, wenn die Urlaubszeit mittlerweile vorbei ist. „Am Tag vor der Aktion in Bad Segeberg“, so Hinz, „hatten wir zum Beispiel nur 650 Einheiten. Da wurde die Planzahl nicht erreicht.“ Die Blutspendeaktionen an den Berufsbildungszentren (früher:

Kreisberufsschulen) ist den DRK-Profis deshalb wichtig. Harald Hinz: „Durch die Termine an den Beruflichen Schulen bekommen wir zehn Prozent unseres Gesamtbedarfs. Das ist schon eine ganze Menge.“

Mittlerweile machen alle Berufsbildungszentren in Schleswig-Holstein mit, freut man sich in der Blutspendezentrale Nord-Ost. Allein das ergibt 4000 bis 5000 Spender pro Jahr. In Bad Segeberg seien seit 2002 etwa 2600 Teilnehmer an den Blutspende-Aktionen zusammen gekommen, sagt Hinz.

Dass in Bad Segeberg die Aktionen mit dem DRK bereits 2002 begannen und die damalige Berufsschule samt Fachgymnasium eine der ersten Schulen im Land waren, ist Direktor Rolf Kohlmeyer zu verdanken, der damals aus Itzehoe nach Segeberg gekommen war und für den Blutspenden als ehemaliger Marinesoldat eine Selbstverständlichkeit bedeutete.

An der Spendenbereitschaft zu den einmal jährlich stattfindenden Aktionen hat sich am Bad Segeberger BBZ nichts geändert. Dass von den gut 2000 Schülern über 18 Jahren (bei 2500 Schülern insgesamt) um die 160 mitmachten, sei eine sehr gute Quote, sagt Hinz. Ein Beispiel: Die Klasse FOS 13, die sich auf die Fachhochschulreife vorbereitet: Von 24 jungen Damen und Herren machten 13 mit — eine sehr gute Quote. Übrigens: Dass mit dem Imbiss muss man den Segeberger Schülern nachsehen: Der Imbiss wird im BBZ traditionell von den Frauen der Hauswirtschaftsabteilung zubereitet — und die verstehen ihr Fach. Im Jahr davor gab‘s Pizza, heute und gestern Lasagne. Lecker.

Im Jahr kommen 70 000 Liter zusammen
Etwa 140 Schleswig-Holsteiner gibt es, die bereits über 100 Mal Blut gespendet haben. Der Blutspendedienst Nord-Ost kann pro Jahr auf 75 000 registrierte Spender zurückgreifen. 19 Prozent der Blutkonserven werden allein für Krebspatienten benötigt, je 16 Prozent für Magen-/Darm- und Herz-Kranke. Lediglich zwölf Prozent des Blutes wird für Unfallopfer verwendet. Jeder Spender kommt im Durchschnitt 2,1 Mal. Damit gab es 2012 genau 166 666 Spender, die zusammen 70 000 Liter Blut spendeten.


Wer spendet, hat auch persönliche Vorteile: Blutspender würden weniger häufig unter Kreislauferkrankungen leiden, sagt der Blutspendedienst. Spenden dürfen Männer und Frauen zwischen 18 und 70 Jahren. ark

Lothar Hermann Kullack

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