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Segeberg 800-Jahr-Feier: Beiträge der Schackendorfer sind gefragt
Lokales Segeberg 800-Jahr-Feier: Beiträge der Schackendorfer sind gefragt
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21:16 24.02.2016
„Unsere 800-Jahr-Feier wird sicherlich ein runde Sache.“ Alexander Scheffler, Bürgermeister

Die Planungen für die 800-Jahr-Feier schreiten voran. In der Sitzung der Schackendorfer Gemeindevertretung am Dienstag stellte Veranstalter Michael Meier von den „Kalkberg-Konsorten“ Einzelheiten für die Feier vom 15. bis 17. Juli vor. Unter anderem werden die Bands „Großstadthelden" am Freitag und „Second Take“ am Sonnabend für die musikalische Unterhaltung sorgen. Außerdem laufen Verhandlungen mit dem NDR für einen weiteren Programmpunkt. Fest eingeplant ist zudem ein Segway-Parcours.

Mit den anvisierten Einnahmen gehe es voran, so Meier, der als Hauptsponsor den Energieversorger EWS ins Boot holen konnte. Als örtliches Unternehmen habe zudem Gutshof-Ei seine Unterstützung zugesagt. Positiv seien die Gespräche mit den drei Gastronomiebetrieben in Schackendorf gelaufen, die alle zum Gelingen des Festes beitragen wollen. Gerne würde die Werbeagentur dem Fest mehr Lokalkolorit verleihen. Vereine oder Einzelpersonen sind aufgefordert, eigene Beiträge für das Festprogramm zu initiieren.

Einstimmig beschlossen die Gemeindevertreter die Sanierung der Straße Zur Trave, die eine neue Straßendecke bekommen wird. In diesem Jahr sollen 300 Meter ab der Hauptstraße erneuert werden, im folgenden Jahr dann der Rest. Für die Arbeiten werden vier Zentimeter Asphalt abgefräst und neu aufgetragen.

Grünes Licht gab die Kreisverkehrsaufsicht für die Umwandlung der Straßen Wurth und Eichhorst in Spielstraßen. Bepflanzte Betonringe sollen dabei für reduzierte Geschwindigkeiten sorgen.

Einverstanden waren die Gemeindevertreter zudem mit einem geänderten Bauantrag für das Grundstück Twiete 4. Statt der ursprünglich geplanten elf Wohnungen und 13 Stellplätze sind nun nur noch acht Wohnungen, dafür aber 16 Stellplätze vorgesehen. Eine weitere Bauvoranfrage für sechs Wohnungen, zehn Stellplätze und ein zusätzliches Einfamilienhaus in der Bergstraße brachte die Gemeindevertretung bei zwei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen auf den Weg. Karg wird der Bereich rund um den Gedenkstein am Dorfplatz. Statt einer Bepflanzung mit Blumen und Sträuchern sprachen sich die Gemeindevertreter für schlichten Rasen aus. Nur Bürgermeister Alexander Scheffler (WGS) stimmte dagegen.

Zum Unterstellen des Großflächen-Rasenmähers soll am Sportplatz zwischen den Containern und dem Tor ein Carport für knapp 2000 Euro gebaut werden. „Das soll noch vor Ostern umgesetzt werden“, kündigte der Bürgermeister an. Aus 21 Pappeln besteht die Allee am Mühlenkampsweg, die sukzessive durch Eichen ersetzt werden sollen. Bevor es jedoch soweit ist, muss die Gemeinde noch einmal in die Tasche greifen, denn der Kreis verlangt für 14 Pappeln ein Baumgutachten. Der Bauausschussvorsitzende Walter Beckmann (WGS) teilte mit, dass eine Immobilienfirma den Tiergnadenhof vermarkten wolle.

„In der kommenden Woche findet ein Gespräch mit dem Kreis über mögliche Nutzungsarten statt“, kündigte er an. Zuletzt war der Tiergnadenhof als Flüchtlingsunterkunft im Gespräch.

Petra Dreu

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