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85 Feuerwehrleute probten den Ernstfall

Schackendorf 85 Feuerwehrleute probten den Ernstfall

„Brand“ auf dem Tiergnadenhof in Schackendorf hielt die Feuerwehren in Atem.

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85 Feuerwehrleute waren auf dem Tiergnadenhof im Einsatz, um dort Einsatzabläufe und die Zusammenarbeit zu üben.

Quelle: Petra Dreu

Schackendorf. Horrorszenario für die Feuerwehren: Ein Stall fängt Feuer, in dem sich noch Menschen und Tiere befinden. Was das bedeutet, konnten 85 Einsatzkräfte der Feuerwehren Blunk, Fahrenkrug, Groß Rönnau, Negernbötel, Hamdorf, Klein Rönnau und Schackendorf, die ebenfalls in Schackendorf stationierte Gefahrguterkundung und die Teams beider Einsatzleitwagen des Amtes erleben. Für sie war der Einsatz allerdings eine Übung auf dem Gelände des ehemaligen Tiergnadenhofes in Schackendorf.

Es war um 18.10 Uhr, als die Einsatzleitstelle in Norderstedt die Feuerwehren des Bereiches I der Amtsfeuerwehr Trave-Land zu einem Großfeuer in den Heidkoppelweg alarmierte. Ein Pferdestall hatte Feuer gefangen, in dem sich noch drei Personen und fünf Pferde befand. Für den Erstangriff nutzten die Feuerwehren das mitgeführte Löschwasser, während ihre Kollegen eine Wasserversorgung aus einer Zisterne, einem Regenrückhaltebecken und einem Hydranten aufbauten, die jeweils 150 bis 200 Meter vom brennenden Pferdestall entfernt sind.

Besonderheit bei dieser Übung war, dass beide Einsatzleitfahrzeuge nicht mit auf das Gelände des Tiergnadenhofes gefahren waren, sondern sich am Haupttor positioniert hatten. „Das hatte den Vorteil, dass wir dort viel ruhiger arbeiten konnten. Da wir aber dort keinen Sichtkontakt zur Einsatzstelle hatten, musste jemand vom Einsatzleitwagen los auf das Gelände und die Lage erkunden“, erklärte Einsatzleiter Holger Teegen die Vorgehensweise.

Einfach löschen und retten war den Planern der Übung jedoch zu wenig. Sie hatten mit mehreren mit Ammoniak gefüllten Fässern zusätzliche Schwierigkeiten eingebaut. Ein Fass war dabei zudem kaputtgegangen und das aggressive Ammoniak ausgelaufen. Das war der Einsatzmoment der Gefahrguterkundung, die in Ganzkörper-Vollschutzanzügen das defekte Fass barg. Nach zwei Stunden war die Übung beendet. „Das war ein runde Sache. Alles hat geklappt“, freute sich Holger Teegen nach der Übung.

pd

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