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Segeberg A 20: Nächste Klagerunde ist eingeleitet
Lokales Segeberg A 20: Nächste Klagerunde ist eingeleitet
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20:13 26.09.2017
Klein Gladebrügge

Mit Klagen gegen den Weiterbau der A 20 hat Klein Gladebrügge inzwischen Erfahrung. Bei der Letzten, die den Bauabschnitt Wittenborn–Weede betraf, konnte die Gemeinde den Erfolg für sich verbuchen. Das Gericht bürdete dem Land ein „Fehlerheilungsverfahren“ auf, um mögliche Trassenverläufe an anderer Stelle zu prüfen. Das Ergebnis steht noch aus. Um aber zu verhindern, dass das Landesamt für Straßenbau und Verkehr mit dem Bau des vierten Bauabschnitts für die Strecke von der A 7 bis Wittenborn Tatsachen schafft, hatte sich die Gemeinde auch zu einer Klage gegen den vierten Bauabschnitt durchgerungen, die nun per Eilantrag entschieden werden soll. Dieser hat zwar keine aufschiebende Wirkung, aber Gemeinde und Landesamt hatten sich darauf verständigt, dass bis zu einer gerichtlichen Entscheidung lediglich fünf Maßnahmen im Bereich von Bad Bramstedt ausgeführt werden. „Mit einer Entscheidung über die Klage gegen den Bauabschnitt 4 können wir in ein bis eineinhalb Jahren rechnen“, teilte Hansen am Montag in der Sitzung der Gemeindevertretung mit.

Arne Hansen hofft auf einen anderen A-20-Trassenverlauf. Quelle: Foto: Dreu

AHaushalt: Zur Kenntnis nehmen mussten die Gemeindevertreter Haushaltsüberschreitungen in Höhe von immerhin 30240,01 Euro. Zustande gekommen waren sie unter anderem mit 22000 Euro durch den verspäteten Kostenausgleich für 2013 in der Kita Christiansfelde.

AGutachten: Erhebliche Preisunterschiede wiesen vier Angebote für Bodengutachten auf, mit denen das Erdreich des neuen Baugebietes untersucht werden soll. „Sie hatten eine Spannbreite von 4000 bis 8000 Euro“, verriet Arne Hansen. Den Auftrag bekam das Fahrenkruger Unternehmen GBU.

ATraventhaler Straße: Die Pumpe in der Straße ist zwar noch nicht alt, konnte aber nach einem Schaden nur notdürftig repariert werden. Einstimmig votierte der Rat für den Einbau einer neuen Pumpe.

ABürgersteige: LKW und Landmaschinen sind an Baustellen über Bürgersteige ausgewichen. Das hat zu starken Absackungen geführt. Bezahlen müssen die Reparaturkosten nun alle Einwohner.

pd

LN

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