Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Segeberg AOK verlässt Segeberg teilweise
Lokales Segeberg AOK verlässt Segeberg teilweise
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:43 09.11.2017
Da im kommenden Jahr reichlich Büros im AOK-Haus frei werden, hat der Kreis Interesse angemeldet. Quelle: Foto: Glombik
Anzeige
Bad Segeberg

Ganz wichtig für die Kunden der AOK: Der Standort in Bad Segeberg bleibe für die Versicherten erhalten, beteuerte AOK-Regionaldirektor Gunar Schlage am Donnerstag auf Nachfrage der LN. Zwischen zwölf und 14 Mitarbeiter würden in Bad Segeberg weiterhin die Kunden betreuen.

Die anderen Kollegen sollen nach Lübeck, Pinneberg, Plön und Ahrensburg versetzt werden. Da werde auch auf die Wünsche der Betroffenen Rücksicht genommen, beteuerte Schlage. „Wir wollen die kundenfernen Aufgaben jetzt an möglichst wenigen Standorten ansiedeln.“ Dort solle Personal konzentriert werden. Da gehe es zum Beispiel eher um Abteilungen wie das Rechnungswesen. Trotz der für 2018 anstehenden Umstrukturierungen werde die Kundennähe nicht leiden, versprach der AOK-Regional-Chef.

Die anstehenden Maßnahmen seien den Mitarbeitern schon vorgestellt worden, sagte Schlage. Er sei mehrfach zu Info-Gesprächen in Bad Segeberg gewesen. Noch könne er nicht genau sagen, was das demnächst konkret für den Standort Bad Segeberg bedeute. Natürlich habe es angesichts der Botschaft bei Kollegen auch „lange Gesichter“ gegeben. Doch da die Bad Segeberger im AOK-Bezirk zentral wohnen, falle diesen ein beruflicher Standortwechsel leichter, wenn zum Beispiel Kollegen künftig nach Lübeck pendeln müssen.

Über die künftige Verwendung frei werdender Büroräume in dem zentral gelegenen Haus am Seminarweg sei noch keine abschließende Entscheidung getroffen worden. Schlage: „Wir prüfen verschiedene Varianten.“ Denkbar sei es, das eigene Haus zu verkaufen oder zu vermieten. Denkbar sei es auch, dass sich die Kundenbetreuung in Bad Segeberg andere Geschäftsräume suche. Der Veränderungsprozess der AOK im Bereich Nordwest soll noch im Jahr 2018 abgeschlossen sein.

Gleich gegenüber der AOK hat die Kreisverwaltung ihren Standort. Da diese seit Monaten personell aufstockt und nach neuen Büros sucht, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie auch hier sondiert hat, um an das zentral gelegene Gebäude zu kommen. Tatsächlich: Der Kreis Segeberg habe schon „angefragt“, bestätigte Gunar Schlage. Unterschrieben sei aber noch nichts.

 Von Wolfgang Glombik

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige