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Segeberg ASB plant in Segeberg Kita für 90 Kinder
Lokales Segeberg ASB plant in Segeberg Kita für 90 Kinder
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20:39 18.05.2016
Hinter dem Eltern-Kind-Haus „Startklar“ vom Kinder- und Jugendhilfeverbund soll das ASB-Zentrum in der Dorfstraße entstehen. Quelle: Glombik

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) investiert in Bad Segeberg in großem Stil, will hier ein ein neues Zentrum mit großem Kindergarten einrichten. „Wir werden damit in Bad Oldesloe und Bad Segeberg zwei Zentren haben“, erklärten gestern der Vorsitzende des Regionalverbandes Stormarn-Segeberg, Folke Achterberg, und ASB-Geschäftsführer Wolfgang Mainz auf LN-Anfrage. Damit wird ein fast vergessenes Brachgelände hinter dem Gebäude Dorfstraße 37 endlich bebaut.

Demnächst werden sich auch die städtischen Gremien damit beschäftigen. Mit Bad Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld habe es schon Vorgespräche gegeben, teilte Mainz mit.

Direkt hinter dem markanten Neubau des Eltern-Kind-Hauses „Startklar“ vom Kinder- und Jugendhilfeverbund Rendsburg soll der große ASB-Kindergarten entstehen. „Das passt auch inhaltlich“, meinen alle Beteiligten. Dort will der ASB auf seinem 5000 Quadratmeter großen Grundstück, von dem etwa 2000 bebaut werden dürfen, eine Kita mit fünf Gruppen einrichten. Eine 3,5 Meter breite Durchfahrt ist rechts am dunkelgeklinkerten Haus als Erschließungsweg geplant, die grüne Brachfläche soll im kommenden Jahr bebaut werden. „Fünf Gruppen sind für eine Kita eine Größenordnung, die wirtschaftlich tragbar ist“, so Mainz. Höchstwahrscheinlich werde auch eine Krippengruppe eingerichtet. 80 bis 90 Kinder können in der neuen Einrichtung betreut werden.

Der ASB hat Erfahrung, hat gerade in Reinbek in Modulbauweise einen Kindergarten errichtet und baut in Kiel-Mettenhof eine Kita für 100 Kinder. Demnächst soll es auch in Bad Segeberg losgehen. Damit nicht genug. Mainz: „Wir wollen hier nicht nur die Kita, sondern im Obergeschoss auch Verwaltung, den Mobilen Pflegedienst und Räume für die ehrenamtliche Arbeit unterbringen.“ Auch für die Sanitätsausbildung werden Räume benötigt. Mainz schätzt, dass 900 Quadratmeter Fläche für die Kita und über 1000 Quadratmeter für das ASB-Zentrum entstehen werden.

Die Zinsen sind derzeit günstig, da sei es sinnvoll, gleich großräumiger zu planen. Zwei Stockwerke plus Dachgeschoss seien laut Bebauungsplan möglich. Auch für reichlich Garten- und Tobefläche im Außenbereich werde gesorgt. Veränderungen solle es nur bei dem eingetragenen „Baufenster“ im B-Plan geben. Mainz rechnet deshalb mit dem ersten Spatenstich erst im kommenden Jahr, 2018 könnte die Kita in Betrieb gehen. Gerechnet werde mit einem weiter steigenden Bedarf an Kita-Plätzen in Bad Segeberg und Umgebung.

Mit Baukosten von über 3,5 Millionen Euro wird gerechnet, über 20 neue Arbeitsplätze sollen in Bad Segeberg entstehen, „ein perfektes Projekt“, so Mainz.

Vor Jahren habe es Überlegungen des ASB gegeben, dort einen Kletterpark für Hunde und ein Hundehotel einzurichten. „Das hat der ASB glücklicherweise nicht gemacht“, so Mainz. Für den jetzigen Vorsitzenden Achterberg waren das „Luftschlösser“, jetzt plane man ein rentierliches Projekt, das auf Jahrzehnte angelegt sei. Achterberg, der die „kooperative Haltung“ der Stadtverwaltung lobt:

„Jetzt muss Bad Segeberg ein positives Votum abgeben, dann gehen wir in die finale Planung.“

Wolfgang Glombik

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