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Ab durch Schmalensees Knicklandschaft

Schmalensee Ab durch Schmalensees Knicklandschaft

Gut 37 Minuten benötigte der schnellste Teilnehmer beim 9,5 Kilometer langen Hauptlauf.

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Knicklaufchef Peter Kruse (l.) gibt den Startschuss für die Zwergenmeile: 34 Kinder liefen die 1,9 Kilometer lange Strecke.

Quelle: Fotos: Petra Dreu

Schmalensee. 220 große und kleine Läufer starteten am Sonntag beim 14. Knicklauf durch die Gemarkung Schmalensee in die neue Laufsaison. Nur ein paar Sonnenstrahlen fehlten, ansonsten aber hatte der Wettergott den Sportlern ein optimales Laufwetter beschert. Das hatte sicherlich auch Auswirkungen auf die Nachmeldungen. Davon nämlich gab es mit 70 kurzfristigen Nennungen so viele wie nie zuvor in der Knicklauf-Geschichte.

LN-Bild

Gut 37 Minuten benötigte der schnellste Teilnehmer beim 9,5 Kilometer langen Hauptlauf.

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„Die Laufstrecke ist super. Alles hervorragend ausgeschildert.“ Sieger Stephan Kretschmer

„Für den ersten Lauf in der Saison war das genau richtig. Auch die Laufstrecke ist super. Alles hervorragend ausgeschildert. Besser geht es nicht“, sagte der schnellste Läufer des Hauptlaufes, Stephan Kretschmer, bei einem Klönschnack mit den Zweit- und Drittplatzierten. Stephan Kretschmer, der in der Altersgruppe M 30 die 9,5 Kilometer in 37:19 Minuten schaffte, war zum ersten Mal dabei — bei so viel Begeisterung für Schmalensees Knicklandschaft jedoch bestimmt nicht zum letzten Mal. Keinen Knicklauf hat dagegen Andreas Stoltenberg vom TSV Quellenhaupt Bornhöved ausgelassen. 38:01 Minuten brauchte der Läufer in der Altersklasse M 45. Für die Strecke benötigte Heiko Meiner (M 35) vom Tri Team Neumünster 38:35 Minuten und sicherte sich damit den dritten Platz.

Schnellste Frau über 9,5 Kilometer wurde Trixi Trapp (W 40) von der Laufgemeinschaft „Powerschnecken Kiel“ mit 39:40 Minuten. Zweitschnellste Läuferin wurde Diana Mull (W 45) vom TSV Quellenhaupt Bornhöved, die die Strecke in 43:00 Minuten zurücklegte. Als dritte Läuferin kam Ursula Schockemöhle (W 45) in 45:52 Minuten ins Ziel. Den erstmals vergebenen „Pizza-Pasta-Teampokal“ für die Teams mit den meisten Startern heimste der SV Schmalensee ein, der schon allein durch seine E-Jugend zahlenmäßig stark vertreten war.

Erstaunlich viele Senioren nahmen am Knicklauf teil und stellten dabei unter Beweis, dass sie es mit den Jungen durchaus aufnehmen können. So war Wolfgang Nohns (M 70) mit 50:55 Minuten beim Hauptlauf dabei. Älteste Teilnehmerin (Seniorenklasse 80+) war Kati Eickhorst vom Lauftreff Lübeck, die den 4,5 Kilometer langen Schnupperlauf in 36:03 Minuten zurücklegte.

Wie immer zählt für die Teilnehmer der Knickläufe nicht nur die Strecke und deren perfekte Ausschilderung durch die Landschaft, sondern auch das Drumherum. So wurden alle teilnehmenden Frauen und Mädchen erneut mit einer Rose in Empfang genommen. Für jeden Läufer gab es anschließend heißen Tee in einem „Knicklaufbecher“, der inzwischen unter den Läufern Kultstatus erreicht hat und zum Sammlerobjekt geworden ist.

Für die Bewirtung der Läufer hatten sich besonders die Männer und Frauen vom SV Schmalensee ins Zeug gelegt. Kuchen und Torten gab es in Hülle und Fülle, zudem belegte Brötchen, Laugenstangen und heiße Würstchen.

Cheforganisator Peter Kruse hört auf

Vor der Siegerehrung zum Knicklauf gab es für Organisator Peter Kruse und seine Frau Rosi Kruse-Theen großen Applaus. Zwölf Jahre haben der Lauftreff-Leiter und seine Familie die Knicklauf-Veranstaltungen organisiert. Als Cheforganisator soll für Peter Kruse nun Schluss sein, nur noch als Helfer will das Ehepaar dabei bleiben.

2003 hatte alles begonnen, nachdem Peter Kruse und Rolf Goy ihren privaten Lauftreff in den SVS überführten und einen Lauftreff-Leiter-Lehrgang besuchten. Quasi zum Abschluss der Ausbildung richteten sie den ersten Knicklauf aus, bei dem damals 70 befreundete Sportler mitliefen. Der Lauf durch die Knicklandschaft Schmalensees kam so gut an, dass immer mehr Sportler (im Jahr 2014 waren es 269 Starter) an den Folgeläufen teilnahmen. Durch die frühen Termine im März sind die Knickläufe für viele Sportler der Beginn der Laufsaison. Den allerersten Knicklauf im Jahr 2003 behält Peter Kruse in bester Erinnerung und das aus gutem Grund: „Damit hatte ich den wenigsten Stress.“ pd

Von Petra Dreu

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