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Ab heute geht in Richtung Ostsee gar nichts mehr

Klein Rönnau Ab heute geht in Richtung Ostsee gar nichts mehr

. . . und auch in der anderen Richtung nicht: Die Klein Rönnauer Ortsdurchfahrt der Bundesstraße 432 ist ab Plöner Eck bis einschließlich Dienstag voll gesperrt.

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Gestern gab es bereits einen Vorgeschmack auf die Staus, wie sie sich ab heute entwickeln werden.

Klein Rönnau. Bereits in den vergangenen Tagen, bei den vorbereitenden Arbeiten, gab es lange Staus in der Ortsdurchfahrt der B 432 in Klein Rönnau, der Eutiner Straße.

LN-Bild

. . . und auch in der anderen Richtung nicht: Die Klein Rönnauer Ortsdurchfahrt der Bundesstraße 432 ist ab Plöner Eck bis einschließlich Dienstag voll gesperrt.

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„Am Mittwochmorgen staute sich der Verkehr von der Ampelschaltung bis zum Abzweiger am Plöner Eck“, hat Bürgermeister Dietrich Herms beobachtet. Doch das ist alles nur der halbe „Spaß“: Ab heute bis einschließlich nächsten Dienstag, 30. August, wird die neue Asphaltdecke auf der Bundesstraße ausgebracht.

Ab heute ist dann die Ortsdurchfahrt vom Plöner Ortsausgang bis Richtung Scharbeutz voll gesperrt. Vor allem Hamburger Wochenendausflügler, die ab Freitag die Wiederkehr des Sommers nutzen wollen (und nichts von dem Umleitungen mitbekommen haben), dürften dann für mega-lange Staus sorgen.

Die Umleitungen sind notgedrungen recht weiträumig und werden bereits seit vielen Tagen ausgeschildert: Von der Ostsee in Richtung Bad Segeberg soll es über die mit „U 3“ ausgeschilderte Umleitung ab Gnissau über die Landesstraße 69 zur Autobahn-Anschlussstelle Trappenkamp (A 21) gehen. Von Bad Segeberg in Richtung Ostsee wird es noch komplizierter: Man fährt gleich in Bad Segeberg auf die A 20 und dann (in von der Himmelsrichtung her falschen Ausrichtung) bis Geschendorf, um gleichfalls über die L 69 und Gnissau wieder Richtung Ostsee einzuschwenken.

Selbst wenn die Arbeiten zwischen Plöner Eck und Ortsausgang pünktlich nächsten Dienstag beendet sein sollten, haben Hamburger Ausflügler wie Einheimische noch keine Ruhe: Vom 2. September bis zum 19. September geht es in der anderen Richtung weiter, vom Plöner Eck bis zur Einmündung Chausseebaum. Auch hier wird es eine Vollsperrung geben, und zwar am 15. und 16. September.

Fehlt noch das Straßenstück zwischen Chausseebaum und dem Ortseingang Bad Segeberg, und den nehmen sich die Straßenbauer der Lübecker Firma Kemna vom 19. bis zum 30. September vor. Hier wird die Strecke während der gesamten Bauzeit voll gesperrt.

Baumaßnahmen, die unvermeidlich sind,wenn man sich den Zustand der Bundesstraße etwa kurz hinter dem Bad Segeberger Ortsausgang ansieht. Der Kontrast fällt nun besonders auf, da die B 432 innerhalb des Stadtgebiets gerade eine neue Deckschicht bekommen hat. Trotzdem ist der Straßenbau für die Anlieger mit einiger Mühsal verbunden, wie auch während der jüngsten Gemeindevertretersitzung deutlich wurde, als Vertreter von der Firma Kemna und vom Landesbetrieb Straßenbau die Einwohner informierten. Die schlimmste Einschränkung: Manche Autofahrer werden abends ihr Grundstück nicht erreichen können – die Firma Kemna hat aber versprochen, in diesen Fällen rechtzeitig zu informieren.

Kemna hilft auch morgen, wenn in der historischen Wassermühle eine Trauung stattfindet: Die Firma bringt die Hochzeitsgesellschaft von 80 Menschen im Shuttle-Verkehr vom Haus Rönnau zur Wassermühle, wo Bürgermeister Dietrich Herms die Trauung vornimmt. Der Bürgermeister und Standesbeamte hatte zuvor gedroht, den Tross verbotenerweise durch die Baustelle fahren zu lassen. Geht aber nicht, sagt Kemna, wegen des Bitumens habe man haftungsrechtliche Bedenken. Die Hochzeiter des nächsten Tages (zwei Trauungen) können dann schon wieder selbst fahren.

Eine ganz alte Straße

Die B 432, die als wichtigste Ost-West-Verbindung zwischen Hamburg und Lübecker Bucht angesehen werden darf, ist im Kern eine ganz alte Straße: Der Teil zwischen Schnelsen und Kayhude wurde bereits 1840 gebaut. Hier sieht man auch die alten dänischen Meilensteile, denn das Land war damals dänisch.

In Norderstedt erinnert noch der Name „Ochsenzoll“ an den alten Hamburger Handelsweg, als hier noch Ochsenkarrenfuhren.

 Lothar Hermann Kullack

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