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Segeberg Ärger im Wahllokal in Bad Segeberg
Lokales Segeberg Ärger im Wahllokal in Bad Segeberg
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18:14 24.09.2017
Lange Schlangen im Wahllokal Theodor-Storm-Schule in Bad Segeberg. Quelle: Wolfgang Glombik
Bad Segeberg

Wahlkreis 8: Die Schlange in dem Wahllokal an der Theodor-Storm-Schule will kein Ende nehmen. Einige Wähler reagieren ungehalten und verärgert. Karen Kanschat vom Wahlvorstand hat so etwas noch nicht erlebt, sie beklagt, dass es unterschiedliche Wählerverzeichnisse gibt. Die Wahlhelfer müssen sich durch mehrere Listen durcharbeiten. Einmal für das Bürgerbegehren und einmal für die Bundestagswahl. Es kam zu heftigen Wortgefechten mit Wählern, weil diese nicht darauf hingewiesen worden waren, das hier für den Bürgerentscheid abgestimmt werden kann. „Wir haben die klare Anweisung von der Stadt bekommen, dass wir nichts sagen sollen“, erklärt Karin Kanschat den LN. Erst nach Aufforderung durch den Wähler oder bei Vorlage der Benachrichtigung sollte sie den Wahlzettel für das Bürgerbegehren herausgeben. Jetzt erst wird ausdrücklich nachgefragt. „Möchten sie beides: Bundestagswahl und Bürgerbegehren?“, wird jeder Wähler angesprochen. 

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Sogar die Kommunalaufsicht soll informiert worden sein. Nach Aussagen des  Mitinitiator zum Bürgerbegehren,  Karsten Wilkening, ist es dort an den Wahlurnen zu heftigen Wortgefechten gekommen. Wähler, die nur den Bescheid zur Bundestagswahl dabei hatten, seien nicht auf die Möglichkeit hingewiesen worden, auch am Bürgerentscheid teilzunehmen. „Das ist eine Ungeheuerlichkeit“. Die Wahlvorstände müssten sicher absolut neutral sein, sie könnten aber die Wähler darauf hinweisen, dass es neben der Bundestagswahl noch ein zweites Wahlverfahren gebe, so Wilkening. Ob man am Bürgerentscheid teilnehmen möchte oder nicht, bleibe jedem selbst überlassen. Aber die Information darüber, dass es einen Bürgerentscheid gibt _ das liege absolut im Ermessensspielraum der Wahlvorstände, meint Wilkening. wgl

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