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Segeberg Ärger über Pfusch am Fußweg
Lokales Segeberg Ärger über Pfusch am Fußweg
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22:02 27.10.2016
Zerbrochene Platten, falsche Pflasterung: Anwohner Dieter Ohm ist nicht zufrieden damit, wie die Glasfaser-Verleger den Gehweg im Theodor-Heuss-Ring hinterlassen haben. Quelle: Fotos: Materne

Wenn Dieter Ohm vor die Tür auf den Gehweg tritt, ist er derzeit unzufrieden. Vor gut zwei Wochen waren die von der Deutschen Glasfaser beauftragten Tiefbauer im Theodor-Heuss-Ring unterwegs, um die Rohre für das Breitbandkabel zu verlegen. Gehwegplatten und Pflastersteine wurden dafür aufgenommen und wieder verlegt. Aber mit der Ausführung ist Ohm nicht einverstanden: Die Platten seien uneben, teilweise zerbrochen oder falsch verlegt.

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Tiefbauer haben den Theodor-Heuss-Ring nicht zur Zufriedenheit von Anwohnern und Stadt wiederhergestellt.

„Die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen, Mängel werden ausgeglichen.“Gerda Meppelink, Deutsche Glasfaser

Der Sand für die Fugen wurde kürzlich auf dem Gehweg verteilt. Die ersten Anwohner machen sich bereits selbst daran, diesen in die Ritzen zwischen die Platten zu fegen. Auch Ohm ist mit dem Besen unterwegs – um zu zeigen, was ihn stört: „Hier, ein typisches Beispiel“, sagt er und deutet auf eine zerbrochene Platte. Seine Frau habe beim Spaziergang gezählt. Zwischen Berliner und Brandenburger Straße seien 23 Platten kaputt.

In der Auffahrt zum Nachbarn deutet Ohm auf weitere Fehler: Statt Pflastersteine mit geraden Kanten an den Bordstein zu verlegen wie auf der einen Hälfte der Auffahrt, sind es auf der anderen Hälfte Steine mit gewellter Seite. Dazu kommen Unebenheiten. „Diese Arbeiten sind nicht fachmännisch ausgeführt“, ist Ohm überzeugt. Im Gegensatz zur Leistung der Firma, die im Frühjahr an gleicher Stelle die Erdgasleitung erneuert habe. „Da war hinterher alles picobello“, so Ohm. Die Arbeiter hätten Ersatzplatten dabei gehabt und feinen Sand. Ganz anders als bei den jüngsten Erdarbeiten.

„Die Arbeiten wurden nicht zur 100-prozentigen Zufriedenheit ausgeführt“, sagt auch Bad Segebergs Bauamtsleiterin Antje Langethal, bei der sich Ohm bereits beschwert hat. Allerdings: „Die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen. Es gab auch noch keine Abnahme.“ Ein Mitarbeiter habe sich die Situation angesehen und Schäden dokumentiert. Es komme bei Arbeiten im öffentlichen Raum immer wieder zu Mängeln, die dann an die zuständige Firma weitergeleitet würden.

„Wir können nicht absolut mängelfrei arbeiten“, sagt Gerda Johanna Meppelink, Sprecherin der Deutschen Glasfaser. Das Verlegen der Glasfaser sei eine wichtige Strukturmaßnahme und eine Herausforderung. Sie bedauere, wenn der Eindruck entstehe, der Breitbandausbau führe zu Beeinträchtigungen. Jedoch seien die Arbeiten im Theodor-Heuss-Ring noch nicht abgeschlossen. Die Stadt werde die Qualität der Flächen prüfen, Mängel würden ausgeglichen. Meppelink versicherte, dass „die Anwohner keine grundsätzlich schlechteren Oberflächenstrukturen erleben werden als zuvor“.

 Nadine Materne

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