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Segeberg Aktive Bürger Rickling: Neuer Vorstand zum Einjährigen
Lokales Segeberg Aktive Bürger Rickling: Neuer Vorstand zum Einjährigen
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23:15 06.09.2013
Der neue Vorstand der ABR um Bürgermeister Christian Thomann (2.v.l.): Cristina Kutzke (Schriftführerin, l.), Jens Olsson (Kassenwart, v.r.), Vorsitzende Meike Müller-Langowski, 2. Vorsitzender Manfred Jensen, Beisitzer Michael Plath. Es fehlen die Beisitzer Manfred Czub und Ernst Timm. Quelle: Foto: Materne

Die erste Nervosität als neuer Bürgermeister von Rickling habe er abgelegt, sagt Christian Thomann. Seine Wahl im Juni war ein Paukenschlag. Als Spitzenkandidat einer politischen Gruppierung, die es bis wenige Monate vor der Wahl nicht einmal gegeben hatte. Nun ist die Gründung der Wählergemeinschaft Aktive Bürger Rickling (ABR) ein Jahr her. Und der neue ABR-Vorstand und die Gemeindevertreter wissen, dass die Erwartungen an sie hoch sind.

40 Mitglieder hat die ABR inzwischen. zu deren neuer Vorsitzenden Meike Müller-Langowski gewählt wurde. Vorgänger Norman Schirm hat seinen Posten wegen Umzugs aufgegeben. „Wir haben die Messlatte selbst hochgelegt“, sagt Müller-Langowski. Die ABR war mit dem Ziel einer transparenten und bürgernahen Politik angetreten. Und als eine der ersten Neuerungen berichte der Bürgermeister nun 14-tägig im Mitteilungsblatt „Land und Leute“ über Neuigkeiten aus dem Ort. Was die ABR auch von anderen Gruppierungen unterscheide, so die 50-Jährige, sei, dass die Fraktionssitzungen für Mitglieder öffentlich seien. „Wir haben auch immer 18 bis 20 Mitglieder da“, sagt sie und erhofft sich davon einen besseren Kontakt zur Basis und Einflüssen von außen.

Von außen Einfluss nehmen, das wollte auch Cristina Kutzke, bevor es die ABR gab. Es sei um ganz einfache Dinge wie Blumenpflanzen in der Gemeinde gegangen, doch unter der alten Gemeindevertretung sei das nicht erwünscht gewesen. Nicht mal in Eigenregie. Das sei frustrierend gewesen und für sie ein Grund, die ABR mitzugründen. Trotzdem: Ambitionen, Gemeindevertreterin zu werden, habe sie nicht gehabt, so die Schriftführerin. Es ist bekanntlich ganz anders gekommen. Viel Arbeit sei das neue Ehrenamt als Gemeindevertreterin, sagt sie, doch die ABR hat einiges vor als zweitstärkste Fraktion mit sechs Sitzen. Neben der Breitbandversorgung, mit der sich Kassenwart Jens Olsson beschäftigt, ist es die Ausweisung eines neuen Baugebiets. Bürgermeister Thomann hofft, zügig eine F-Planänderung vorantreiben zu können. Das letzte Baugebiet sei in den 90ern entstanden. Bauplätze seien wichtig, um Familien ins Dorf zu holen, das bedeute Kinder und damit eine Stärkung des Kindergartens und der Schule, die nun wieder in der Regie der Gemeinde liegt, sagt Müller-Langowski.

Überhaupt die Schule, man müsse Ideen entwickeln, was aus der ehemaligen Hauptschule werden kann. Hier hofft die ABR auf die Möglichkeit einer Arztpraxis — trotz der beschiedenen Überversorgung in der Region durch die entsprechenden Institutionen. Thomann ist sich bewusst: Hier müsse man kreativ werden.

Nadine Materne

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