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Segeberg Alarm im Wohnblock
Lokales Segeberg Alarm im Wohnblock
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18:10 07.10.2017
Die „Verletzten“ wurden von Helfern des DRK in Zelten versorgt. Quelle: Fotos: Heike Hiltrop
Wahlstedt

Kurz zuvor war die Alarmierung eingegangen: eine einfache Türöffnung. Doch dann ergeben Messungen Kohlendioxid in der Luft. Schon stehen Menschen auf den Balkonen der oberen Stockwerke, jemand ruft nach Hilfe. Immer mehr Helfer und Einsatzfahrzeuge treffen ein, darunter die Drehleiter. Das Rote Kreuz und die Feuerwehr Bad Segeberg mit ihrer Drehleiter werden nachalarmiert – die Übung in die ist in vollem Gange. Sven Ehmke hat sie ausgearbeitet, Christian John und Jörg Wetzner leiten den Einsatz. Mit den Drehleitern werden die Personen geborgen, ein Schnelleinsatzzelt steht für die „Verletzten“ bereit.

Es ist schon dunkel, als am Freitagabend kurz nach 19 Uhr die ersten Einsatzkräfte mit lautem Martinshorn auf sich aufmerksam machen und durch den innerstädtischen Kreisel kurven. Ziel ist der Wohnblock an der Rendsburger Straße 1-3. Schnell steht fest: Es ist zum Glück nur eine Übung.

Wie bei allen Hilfskräften bringt Routine Sicherheit. Darum sind die Übungen der Einsatzkräfte zwar immer für die Schaulustigen spektakulär, aber vor allem sind sie wichtig.

In dem Block gibt es mehr als 40 Wohnungen, die befestigte Zuwegung ist schmal. Auf den vom Regen durchtränkten Rasenflächen würden die schweren Fahrzeuge versinken. Die Übung macht deutlich: Nicht nur die Rettungskräfte lernen, auch die Hauseigentümer sollten sich mit der Situation auseinandersetzen und schauen, ob etwas verbessert werden kann. Nach drei Stunden ist alles vorbei und alle Beteiligten kommen zur Manöverkritik bei heißer Suppe in der Begegnungsstätte zusammen. „Alles gut gelaufen“, so das erste Fazit von Wehrführer Jörg Neubauer.

hil

LN

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