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Segeberg Ehrenmedaille für Dieter Harfst aus Westerrade
Lokales Segeberg Ehrenmedaille für Dieter Harfst aus Westerrade
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18:17 29.11.2018
Amtsvorsteher Hans-Heinrich Jaacks (re.) überreichte Dieter Harfst die Ehrenmedaille des Amtes. Quelle: Petra Dreu
Bahrenhof

In der Werkgemeinschaft Bahrenhof trafen sich am Mittwoch die Mitglieder des Amtsausschusses Trave-Land zu ihrer letzten Sitzung des Jahres. Das dem Weißen Haus in Washington nachempfundene Gebäude bot den passenden Rahmen für die Verleihung der Ehrenmedaille des Amtes, die in diesem Jahr an den Westerrader Dieter Harfst ging.

Die Liste seiner Verdienste ist lang: Die Gründung des Kulturvereins Westerrade und Umgebung, dessen Vorsitzender Dieter Harfst immer noch ist, der Aufbau des Westerrader Heimatmuseums, der Heringstag, seine Bücher und die Geschichtsschilder über Westerrade, der Arbeitskreis Geschichte und das Archiv des Amtes Trave-Land, für das er den gesamten Keller des Amtsgebäudes „umgepflügt“ hat, und die vielen Chroniken der Amtsgemeinden, für die er Hilfestellung gegeben hat. „Wie kein anderer erfüllt er die Voraussetzungen für die Verleihung der Ehrenmedaille des Amtes. Deshalb hat sich die Verleihungskommission in diesem Jahr überhaupt nicht schwergetan“, sagte Amtsvorsteher Hans-Heinrich Jaacks, als er dem Westerrader die Medaille samt Urkunde und Präsent überreichte. Der wiederum dankte dem ehemaligen Leitenden Verwaltungsbeamten Hans Rahlf. „Der hat mich geprägt“, sagte Harfst.

Zwei weitere Ehrungen gab es für Ernst-August Lawerentz, der immer noch Bürgermeister von Nehms ist, und für Gretel Jürgens, die ihre Ämter als Amtsvorsteherin und Bürgermeisterin von Weede erst in diesem Jahr an den Nagel gehängt hat. Beider wurden vom Städte- und Gemeindetag für ihre 20-jährige Tätigkeit als Bürgermeister ausgezeichnet.

Ein dickes Loch von rund einer Million Euro im Amtshaushalt des Jahres 2017 sorgt letztlich dafür, dass die zum 1. Januar 2018 von 14 auf 13 Prozent gesenkte Amtsumlage zum 1. Januar 2019 wieder auf 14 Prozent erhöht werden muss. Grund für das dicke Minus sind personelle Veränderungen in der Amtsverwaltung und damit verbundene Zuführungen zu Pensions- und Altersteilzeit- sowie Beihilferückstellungen.

Nahezu unverändert bleibt der Stellenplan für das kommende Jahr. Aufgestockt wurde er lediglich um eine viertel Stelle (zehn Stunden pro Woche). Im Haushalt 2019 stehen 4,335 Millionen Euro bei den Erträgen 4,338 Millionen Euro bei den Aufwendungen gegenüber. Beschlossen wurde der Haushalt mit einem Jahresdefizit in Höhe von 155 000 Euro.

Das Personalkarussell drehte sich bei den Schiedsleuten im Schiedsamtsbezirk 4, zu dem die Gemeinden Bahrenhof, Bühnsdorf, Dreggers, Klein Gladebrügge, Neuengörs, Schieren, Stipsdorf, Traventhal, Wakendorf I und Weede gehören. Nachdem die bisherige Schiedsfrau Eva Schneider-Stork für das Amt nicht mehr zur Verfügung stand, hatte sich ihr Stellvertreter Andreas Nuske (47) um das Amt beworben. Stellvertreterin wollte Sabine Blunk (55) aus Neuengörs werden. Beide wurden einstimmig von den Mitgliedern des Amtsausschusses gewählt.

Petra Dreu

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