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Segeberg Andere Busroute durch die Südstadt?
Lokales Segeberg Andere Busroute durch die Südstadt?
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18:30 11.11.2017

Zwei Varianten dazu wurden dafür erarbeitet und sollen nun von der Südwestholsteinischen ÖPNV-Verwaltungsgemeinschaft (SVG) geprüft werden – so empfiehlt es der städtische Sozialausschuss einstimmig der Stadtvertretung, die darüber am 21. November entscheiden will. Allerdings scheint es nicht wahrscheinlich, dass sich durch die Prüfung an der Linienführung tatsächlich etwas ändern wird. Claudius Mozer, Leiter der SVG, hat sich zu dem Thema bereits ziemlich eindeutig in der Stadtteilbeiratssitzung im September geäußert. Die aktuelle Linienführung durch die Falkenburger Straße sei die bestmögliche Linienführung, heißt es im Protokoll. Jeder Südstadt-Haushalt sei höchstens 300 Meter von der nächsten Bushaltestelle entfernt. Damit sei eine 100-prozentige Flächenerschließung gegeben.

Die vorgeschlagene Ringführung sieht Mozer demnach kritisch. Öffentlicher Nahverkehr müsse einfach aufgebaut sein. Ein Ring führe dazu, dass Fahrgäste nicht mehr an derselben Haltestelle ein- und austeigen könnten. Außerdem müssten unterschiedliche Fahrzeiten für Hin- und Rückfahrt in Kauf genommen werden. Das würde die Nutzung der Busverbindung für die Fahrgäste komplizierter machen.

„Einleuchtend“ fand CDU-Fraktionsvorsitzender Norbert Reher Mozers Argumentation. Eine Überprüfung der Linienführung unterstütze er trotzdem.

„Eine Prüfung kostet nichts“, bekräftigte auch Ausschussvorsitzender Jens Lichte (SPD). „Auch wenn die Argumentatin eingängig ist.“ Auch habe die Stadt bereits einmal versucht, das Gewerbegebiet durch eine andere Linienführung besser an den ÖPNV anzuschließen, erinnert sich Lichte. Der Versuch scheiterte.

nam

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